Was Sie schon immer über den ORF und über die Krone wissen wollten, über derStandard.at und über Heute, über die Zeit im Bild, über Adblocker und über News – und was Google und Facebook damit zu tun haben. Über die Fellners und die Dichands, über die Medienpolitik roter, schwarzer und türkiser Kanzler. Was gespielt wird. Und warum es ist, wie es ist, in der kleinen österreichischen Medienwelt. Das steht auf DIEMEDIEN.at – Fidlers Archiv.

DIEMEDIEN.at ist eine österreichische Medienbibliothek, laufend erweitert und aktualisiert. Mit einem großen Medienlexikon. Und mit Büchern, Dossiers über Phänomene dieser österreichischen Medienlandschaft. Ein Einführungsbuch über die Basics der Branche zum Beispiel. Ein umfangreiches Buch über den ORF. Ein Buch über die Krone ist in Arbeit. Zudem zwei größere Biografien über  Medienmacher: Die erste DIEMEDIEN.bio über ProSiebenSat1Puls4-Chef Markus Breitenecker ging im Dezember 2017 online. Die zweite DIEMEDIEN.bio widmet sich Alexander Wrabetz, dem längsten ORF-Chef aller Zeiten. Und ein Lexikon von Medienmenschen, von denen man schon gehört haben sollte.

Wenn Sie Bibliothek zu sehr an gedruckte Bücher erinnert: Die Seite ist Fidlers Archiv. Ich arbeite und bereite hier – auch für mich – mein Wissen und meine vielen Kisten voller mal besser, mal schlechter sortierter Unterlagen aus bald drei Jahrzehnten als Medienjournalist auf.


2021

2021 habe ich mir (diesmal ganz) fest vorgenommen, DIEMEDIEN.at rundumzuerneuern. Ein Anfang ist gemacht, vor allem mit neuen Grafiken und Daten und aktualisierten Timelines in eigenen Lexikonstichwörtern, um sie einfacher zu finden. Zu erkennen sind die neuen oder erneuerten Beiträge ab 2021 an Stichwörtern in Großbuchstaben und an Experimenten mit einer neuen Struktur für die (frei zugänglichen) Einstiege. Einen Überblick der bisher neuen Einträge finden Sie in einem eigenen Lexikon (das mir auch gleich den Arbeitsfortschritt vor Augen führt) – dieses Lexikon der 2021 neuen Beiträge finden Sie unter diesem Link.


Autor: Harald Fidler Ich bin Medienredakteur von Der Standard und derStandard.at/Etat und Autor von vier gedruckten Büchern über Österreichs Medien und ihre Macher: Sendepause 1999 über Österreichs Medien und Medienpolitik. Im Vorfeld der Schlacht 2004 über „Österreichs alte Medienmonopole und neue Zeitungskriege“. Schon dazu bescheinigte mir die Süddeutsche Zeitung „geradezu enzyklopädische Wucht“. Also habe ich 2008 im Falter Verlag dann gleich ein 630-Seiten-Lexikon zur Branche veröffentlicht – Österreichs Medienwelt von A bis Z. Über Wolfgang Fellner habe ich 2009 für die Styria-Buchverlage eine Biografie veröffentlicht – Österreichs manischer Medienmacher.

Auf DIEMEDIEN.at steht (und entsteht) seit 2016 das neue Lexikon über Österreichs Medienwelt von A bis Z. Mit ganz neuen digitalen Möglichkeiten. Die Entwicklung von Reichweiten, Marktanteilen, Auflagen, Umsätzen, Gewinnen und Verlusten lassen sich in – eigens für diemedien.at entwickelten – Timelines nachverfolgen, parallell zu den wichtigsten Entwicklungen für den Markt oder das Unternehmen. Timelines der wichtigsten Ereignisse der österreichischen Medienlandschaft nach Branchen und Themen. Verbindungen der österreichischen Medienriesen in Organigrammen, die den Rahmen gedruckter Bücher sprengen. Umfangreiche Dossiers über die großen Player, die klassischen Verlagen vermutlich doch zu speziell für eine Buchproduktion wären. Und die – nach meinen Erfahrungen – oft schon in den ersten Punkten wieder unaktuell werden, wenn sie aus der Druckerei kommen. Digitales Publiziereren ermöglicht mir, auf dem aktuellen Stand zu bleiben – das versuche ich auf diemedien.at.

Fidlers Archiv

Die digitale Medienbibliothek. Auf dieser Seite entsteht also eine Art digitale Bibliothek über größere Medienthemen und Medienphänomene dieser kleinen österreichischen Medienlandschaft, ein digitales, möglichst aktuelles Archiv zur Branche. Bisher geschafft:

Basics der österreichischen Medienwelt

Guided Tour durch die Medienbranche. Fertig ist die Einführung in Österreichs Medienbranche, in ihre Mechaniken, ihre Muster, ihre Finanzierung, die Mediengattungen. Eine Art Guided Tour durch Österreichs Medienwelt, die zum Beispiel dem gedruckten Lexikon fehlte. Hier geht’s zu diesem Buch über die Basics.

Österreichs öffentlich-rechtlicher Medienriese: Der ORF

Ein zweites Buch – über den ORF – ist weit gediehen: Der ORF und die allgegenwärtige Politik. Das ganz besondere ORF-Programm – vom deutschsprachigen Unterhaltungsgiganten ORF 1 und der Cash-Cow Ö3 bis zu allzu gewagten Apps. Der ORF und das (Gebühren-)Geld – er zählt zu den reichsten Anstalten Europas. Und nun bastle ich an einem Who is Who im ORF und drumherum – erste Ausläufer sind schon online. Hier geht’s zum Buch über eine ganz spezielle Anstalt.

Kampfblatt Krone: Das große Buch zum Kleinformat

Buch Nummer 3 widmet sich der „Krone“ Die weitaus größte Zeitung des Landes mit dem ewigen Streit der Gesellschafter und neuen Gemeinheiten, mit seinen Kampagnen und Kleinkriegen braucht auch ein eigenes Buch. Ein Anfang ist gemacht – mit einem großen Überblick, was alles hakt beim Kampfblatt Krone – ein Kleinformat im Kriegszustand.

DIEMEDIEN.bio: Markus Breitenecker, ProSiebenSat1.

Das Buch über den ProSiebenSat1Puls4ATV-Chef ohne Grenzen, das erste in meiner Biografie-Reihe. Über einen Mann, der gern an allerlei Grenzen unterwegs ist, und der Disruption schon eine ganze Weile als Geschäftsmodell betreibt. 2018 nahm er sich den ORF vor – so oder so. Zur ersten DIEMEDIEN.bio geht es hier entlang.

DIEMEDIEN.bio: Alexander Wrabetz, ORF

Das Buch über den längsten ORF-General aller Zeiten, Stand 2018, aktualisiert. Zur zweiten DIEMEDIEN.bio geht es hier.

Medienmenschen, die man kennen sollte (jedenfalls namentlich)

2019 habe ich statt einer Biografie gleich hundert(e) kurze Bios in Angriff genommen: ein Lexikon der Medienmacherinnen und ‑macher mit Relevanz für Österreich. Kann nie komplett sein, weil immer subjektiv. Aber ein großer Versuch – Anregungen immer gerne. Das Lexikon der Medienmenschen finden Sie hier.

Lexikon: Österreichs Medienwelt von A bis Z

Das Medienlexikon Parallel dazu entwickelt sich ein Lexikon über Österreichs Medienlandschaft von A bis Z – langsam, aber beständig. Hier geht es zum Medienlexikon.

 


Achtung, Baustelle – DIEMEDIEN.at ging als Baustelle ins Netz. Die Seite ist weit entfernt von fertig – 1000 Lexikonstichwörter von ATV bis Zeiler, Gerhard neu und aktuell zu schreiben, Timelines über die wichtigsten Entwicklungen, Charts und Tabellen zu bauen, wird noch eine Weile dauern. Und auch an der Präsentation der Seite wird da und dort noch gearbeitet.

Was kostet die Medienwelt? Wer mir beim Schreiben und Weiterbauen über die Schulter schauen will: Der volle Zugang zu dieser Seite kostet Geld (Studenten die Hälfte). Und weil die Seite noch nicht fertig ist, gibt es vorerst Baustellen-Zugänge – mehr dazu hier.

No News Was Sie hier nicht erwartet: neueste Nachrichten über die Medienbranche – die finden Sie weiterhin auf derStandard.at/Etat. Wobei ich nicht ausschließen will, dass Sie auf dieser Seite auf neue Erkenntnisse über die Branche stoßen können, im Laufe der Bauarbeiten.