Digitale Konkurrenz um Aufmerksamkeit, um Werbegeld, um Geld für Inhalte. Überschaubare Bereitschaft, für Informationen zu zahlen. Journalismus als Störung des eigenen Weltbildes und die Vermeidung von Nachrichten. Streaming statt Fernsehen, Nachrichten über Social Media statt über Medienportale aller Art. Die globalen Werberiesen Google, Facebook und bald auch Amazon... Herausforderungen für Journalismus und Medien in der Welt der 2020ies im Überblick.

Vor welchen Problemen, Herausforderungen und Entwicklungen stehen traditionelle Medien in den 2000er Jahren? So viele, dass mir in Summe dazu der Begriff Mangelwirtschaft Medien einfiel: Es geht um nichts weniger als das Publikum, seine Aufmerksamkeit und um das Geld für Inhalte. In diesem Kapitel der DIEMEDIEN.at-Basics versuche ich einen Überblick von A wie Amazon bis Z wie Zahlungsbereitschaft.

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Facebook gibt sich neues Aufsichtsgremium für Inhalte: Oversight Board
Facebook gibt sich ein Aufsichtsgremium für inhaltliche Fragen wie Desinformation, Hassbotschaften und Sicherheit. Das Oversight Board nimmt am 6. Mai 2020 offiziell seine Tätigkeit auf. Da hat es 20 Mitglieder wie den langjährigen Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger, der ehemalige US-Bundesrichter Jamal Greene (Columbia Law School), die ehemalige dänische Premierministerin und Parteichefin der Sozialdemokraten dort, Helle Thorning-Schmidt, und die Menschenrechtsanwältin Catalina Botero-Marino. 40 Mitglieder sollen es noch werden. Das Oversight Board soll bestimmen, welche Inhalte auf Facebook gepostet werden können. Facebook hat sich verpflichtet, die Beschlüsse, soweit gesetzeskonform, umzusetzen, auch wenn Mark Zuckerberg oder das Facebook-Management anderer Meinung ist. Das Gremium wird über eine für die ersten sechs Jahre mit 130 Millionen Dollar dotierte Stiftung finanziert.  
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