Von den weltgrößten Werbeumsätzen bis zu den Reichweiten der Zeitungen in allen österreichischen Bundesländern, von den Fernsehmarktanteilen in allerlei Zielgruppen und den Reichweiten von Youtube, Netflix und Amazon Prime bis zum Vertrauen in Medien und zur Bezahlbereitschaft für Netflix, Spotify und Info-Seiten. Alle Charts auf DIEMEDIEN.at finden Sie auf dieser Seite gesammelt (noch in Arbeit). Bei mobiler Nutzung empfehle ich Handy im Querformat.

Die DIEMEDIEN.at-Datenbank

Hier vorerst ein grober Überblick der Grafiken und Daten-Timelines auf dieser Seite, im Bezahlteil unten gibt es dann die Grafiken und Timelines (noch in Arbeit und laufender Aktualisierung).

Mediennutzung

  • Online-Reichweiten (Österreichische Web-Analyse, ÖWA Plus) und Visits (ÖWA)
  • TV-Marktanteile (Teletest) Gesamtpublikum, 12 bis 49 Jahre, 12 bis 29 Jahre, Sender und Sendergruppen, Langfristentwicklung
  • TV versus Streaming: Reichweiten, Nutzungszeit (Bewegtbildstudie) in Österreich, Entwicklung seit 2016, auch nach Altersgruppen
  • Zeitungsreichweiten (Media-Analyse) österreichweit und in den einzelnen Bundesländern und ihre Langfristentwicklung, auch nach Altersgruppen
  • Magazinreichweiten (Media-Analyse) und ihre Langfristentwicklung
  • Zeitungsauflagen (ÖAK) gesamt, Sonntagsausgaben, Qualitätssegment, Auflagenentwicklung wesentlicher Titel
  • Radio-Marktanteile (Radiotest) Gesamtpublikum, 14 bis 49 Jahre
  • Nachrichtenquellen/Nachrichtennutzung/Hauptnachrichtenquellen Medien vs. Social Media (Digital News Report) in Österreich nach Altersgruppen
  • Vertrauen in Medien, Social Media, Suchmaschinen (Digital News Report) in Österreich nach Altersgruppen
  • ORF-Programmreform 2007: Wie die TV-Marktanteile einknickten, Quotenentwicklung Mitten im Achten,

Medienwirtschaft

  • Größte Medienhäuser (Umsatz) in Östereich, weltweit, in Deutschland und der Schweiz
  • Größte Werbeumsätze von Medien- und Plattformkonzernen weltweit, Werbeumsätze Google seit 2001
  • Umsätze und Ergebnisse der Medienhäuser in Österreich und ihre Entwicklung
  • Einnahmequellen der Medienhäuser in Österreich: Langfristentwicklung
  • Werbeeinnahmen der Mediengattungen in Deutschland: Langfristentwicklung
  • Werbung: Bruttovolumen nach Mediengattungen in Österreich
  • Werbung: Konzerne mit höchsten Werbebudgets in Österreich
  • TV-Werbevolumen brutto ORF/Privatsender, Sendergruppen
  • ORF: Wofür gibt der ORF wieviel aus? Budgets nach Genres, Medien und Channels
  • ORF im Europavergleich: Öffentliche Einnahmen, Gebührenhöhe, Werbeeinnahmen im Vergleich, auch pro Kopf, Marktanteile in TV und Radio
  • Medienförderungen in Österreich im Vergleich (Presseförderung mit Ranking und Langzeitentwicklung nach Titeln, Privatrundfunkförderung mit höchsten Subventionen nach Sendern, Fernsehfonds, Werbung öffentlicher Stellen, Publizistikförderung)

Timelines

Hier noch ein Überblick der Timelines (Text und/oder Daten) über Langzeitentwicklungen auf DIEMEDIEN.at:

Daten

  • Umsätze/Ergebnisse aller größeren österreichischen Medienhäuser
  • Reichweiten Tageszeitungen gesamt, nach Genres und in allen Bundesländern
  • Reichweiten Magazine
  • TV-Marktanteile, TV-Werbevolumina
  • Radio-Marktanteile, Radio-Werbevolumina
  • Presseförderung seit Beginn nach Genres und ausgewählten Titeln

Ereignisse/Entwicklungen

  • Zeitungsgründungen und Zeitungseinstellungen nach Datum und Lebenszeit: Alle Tageszeitungen seit 1945 als Grafik-Timeline
  • ORF-Stiftungsräte und ‑Kuratoren: Wer war wann im obersten ORF-Gremium seit 1974 als Grafik-Timeline
  • Sportrechte großer TV-Sportarten: Laufzeiten (mit Bezug zu Österreich)

Alle Grafiken und Timelines auf DIEMEDIEN.at im Überblick:

Bei mobiler Nutzung empfehle ich: Handy im Querformat. Wir arbeiten noch an der verbesserten Darstellung vieler dieser Grafiken im Hochformat.

Mediennutzung

Unter Mediennutzung finden Sie Daten zu Reichweiten (Online, Zeitungen, Magazine, TV), Zugriffszahlen (Online), Auflagenmarktanteile sowie Auflagenentwicklungen (Zeitungen, Magazine), Publikumsmarktanteile (TV und Radio). Werbedaten für die Mediengattungen und einzelne Märkte finden Sie weiter unten im Abschnitt Werbung.

Mediennutzung (Media Server 2019)

Quelle: Media Server, GfK, 2. September bis 1. Dezember 2019, n=5025 Online-Interviews, Wohnbevölkerung ab 14 Jahren / n=1092 für Zielgruppe 14 bis 29 Jahre. TV = linear/zeitversetzt über alle Kanäle; Print= Tageszeitungen und Magazine, Internet = ohne E‑Mail.

Online-Reichweiten (ÖWA Plus)

Die Österreichische Web-Analyse (ÖWA) erhebt zweimal pro Jahr (jeweils für ein Quartal) die Online-Reichweiten österreichischer Onlineseiten (ohne die eigentlichen Riesen Google, Youtube, Facebook, Amazon, Wikipedia, die sich nicht an der ÖWA beteiligen. Für die Daten werden monatliche Messdaten der ÖWA kombiniert mit Umfragedaten zur sogenannten ÖWA Plus, die sich auf User (Unique User) bezieht und auch soziodemografische Merkmale und Kaufinteressen abfragt. Auf www.oewa.at werden bei Aufruf monatliche Reichweiten bei Internetnutzern angezeigt. Ich verwende hier aber (zur Vergleichbarkeit mit der Media-Analyse) bei nationalen Werten tägliche Reichweiten bei der Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren und bei Bundesländer-Werten wöchentliche Reichweiten bei der Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren, regional weist die ÖWA bisher keine täglichen Reichweiten aus. Die ÖWA Plus wird zweimal jährlich veröffentlicht, ich aktualisiere die Daten auf DIEMEDIEN.at zumindest jährlich mit der jeweils zweiten Erhebung.

Tägliche Online-Reichweiten national 4. Quartal 2019


Quelle: ÖWA Plus der Österreichischen Webanalyse, tägliche nationale Reichweiten, Werte für Dachangebote (D) (in der ÖWA nun „Onlineangebote“), also etwa bei oe24.at mit wetter.at.

Wöchentliche Online-Reichweiten regional 4. Quartal 2019

Die kleinste Einheit für Onlinereichweiten in den Bundesländern sind durchschnittliche Wochen.


Quelle: ÖWA Plus der Österreichischen Webanalyse, wöchentliche regionale Reichweiten pro Bundesland, Werte für Dachangebote (D) (in der ÖWA nun „Onlineangebote“), also etwa bei oe24.at mit wetter.at.


Quelle: ÖWA Plus der Österreichischen Webanalyse, wöchentliche regionale Reichweiten pro Bundesland, Werte für Dachangebote (D) (in der ÖWA nun „Onlineangebote“), also etwa bei oe24.at mit wetter.at.


Quelle: ÖWA Plus der Österreichischen Webanalyse, wöchentliche regionale Reichweiten pro Bundesland, Werte für Dachangebote (D) (in der ÖWA nun „Onlineangebote“), also etwa bei oe24.at mit wetter.at.


Quelle: ÖWA Plus der Österreichischen Webanalyse, wöchentliche regionale Reichweiten pro Bundesland, Werte für Dachangebote (D) (in der ÖWA nun „Onlineangebote“), also etwa bei oe24.at mit wetter.at.


Quelle: ÖWA Plus der Österreichischen Webanalyse, wöchentliche regionale Reichweiten pro Bundesland, Werte für Dachangebote (D) (in der ÖWA nun „Onlineangebote“), also etwa bei oe24.at mit wetter.at.


Quelle: ÖWA Plus der Österreichischen Webanalyse, wöchentliche regionale Reichweiten pro Bundesland, Werte für Dachangebote (D) (in der ÖWA nun „Onlineangebote“), also etwa bei oe24.at mit wetter.at.

Online-Zugriffe (Visits) monatlich (April 2020)

Hier im Überblick: Die in der Österreichischen Web-Analyse gemessenen Zugriffsdaten (hier: Visits, monatlich). Diese Daten aktualisiere nach Möglichkeit mehrmals im Jahr aber nicht monatlich. Diese Werte (Visits, Page Impressions, Usetime…) finden Sie unter www.oewa.at im Bereich ÖWA Basic.


Quelle:ÖWA Basic der Österreichischen Webanalyse, Visits im Monat (gemessen), ein Visit ist als maximal 30 Minuten Website-Nutzung definiert. (D) meint Dachangebot, zB beim Kurier inklusive Futurezone.at, profil.at, film.at und anderen Seiten des Kurier unter eigener Url. (V) bedeutet Vermarktungsgemeinschaft, also etwa Styria Digital One, in der die Zugriffe von kleinezeitung.at, diepresse.com, ichkoche.at, miss.at, ligaportal.at zusammengefasst sind, die zur Styria gehören oder von der SD1 vermarktet werden.
TV vs. Streaming (Bewegtbildstudie)

In der sogenannten Bewegtbildtstudie lassen die Arbeitsgemeinschaft Teletest, getragen von den klassischen TV-Sendern, und die Rundfunk- und Telekomregulierung RTR der Medienbehörde seit 2016 alljährlich GfK die Reichweiten und Marktanteile von Streamingplattformen wie Youtube, Netflix, Amazon Prime und Co sowie klassischem Fernsehen in all seinen Erscheinungsformen vergleichend erheben. Die Daten werden mit rund 4000 Befragten bisher im Februar erhoben und im Mai veröffentlicht (2020 Covid-bedingt verzögert im September).:

Marktanteile TV vs. Streaming nach Altersgruppen aktuell

Die Marktanteile an der Bewegtbildnutzung gestern: Hier die Daten insgesamt und in drei Altersgruppen. Bei den 14- bis 29jährigen liegt „Video online“ (blauer Balken – Streaming wie Youtube, Netflix, Amazon Prime…) schon vor dem klassischen lineare TV Live (rot). Die gestapelten Balken in Blaustufen zeigen die Marktanteile von Youtube (weit voran), Netflix, Amazon Prime… in den Altersgruppen.


Quelle: Bewegtbildstudie/GfK für AGTT und RTR; Mindestens eine Viertelstunde Nutzung gestern (Tagesreichweite in Prozent) Werte mit Mauszeiger (oder mobil Finger) auf den jeweiligen Balken
Definitionen: TV live Laufendes TV-Programm via TV. TV aufgez. Aufgenommenes oder heruntergeladenes TV-Programm. TV-Livestream Ausstrahlungszeitgleiche Nutzung von TV-Programm online. TV on demand Zeitversetzte Nutzung TV-Programm auf Abruf. Video online Bewegtbildinhalte zeitgleich, auf Abruf, Download von Portalen wie Youtube, Facebook, Netflix, Amazon Prime, oder torrentz.
Quelle: Bewegtbildstudie von GfK für RTR und TV-Sender (Arbeitsgemeinschaft Teletest). 4000 Befragte ab 14 Jahren, 6. Februar bis 5. März 2019, computerunterstützte Befragung (CAWI).

Reichweiten TV vs. Streaming: Entwicklung beim Publikum ab 14 Jahren

Wie haben Sie gestern zumindest eine Viertelstunde lang Bewegtbild genutzt? Hier die Entwicklung beim Gesamtpublikum ab 14 Jahren seit 2016, der ersten RTR-Bewegtbildstudie. Lineares „TV live“ liegt noch recht weit vorne, verliert aber.

Quelle: Bewegtbildstudie/GfK für AGTT und RTR; Mindestens eine Viertelstunde Nutzung gestern (Tagesreichweite in Prozent)
Definitionen: TV live Laufendes TV-Programm via TV. TV aufgez. Aufgenommenes oder heruntergeladenes TV-Programm. TV-Livestream Ausstrahlungszeitgleiche Nutzung von TV-Programm online. TV on demand Zeitversetzte Nutzung TV-Programm auf Abruf. Video online Bewegtbildinhalte zeitgleich, auf Abruf, Download von Portalen wie Youtube, Facebook, Netflix, Amazon Prime, oder torrentz.

Reichweiten TV vs. Streaming: Entwicklung beim jüngsten Publikum zwischen 14 und 19

Wie haben Sie gestern zumindest eine Viertelstunde lang Bewegtbild genutzt? Hier die Entwicklung beim jungen Publikum zwischen 14 und 19 Jahren Jahren seit 2016, der ersten RTR-Bewegtbildstudie. 2018 lag „Video online“, also Streaming wie Youtube, Netflix, Amazon Prime… schon weit vorne. Diese jüngste Zielgruppe wurde daraufhin in der RTR-Studie 2019 nicht mehr extra ausgewiesen; seither gibt es in der Studie nur noch die größere, nach oben erweiterte Altersgruppe zwischen 14 und 29 Jahren.

Quelle: Bewegtbildstudie/GfK für AGTT und RTR; Mindestens eine Viertelstunde Nutzung gestern (Tagesreichweite in Prozent)
Definitionen: TV live Laufendes TV-Programm via TV. TV aufgez. Aufgenommenes oder heruntergeladenes TV-Programm. TV-Livestream Ausstrahlungszeitgleiche Nutzung von TV-Programm online. TV on demand Zeitversetzte Nutzung TV-Programm auf Abruf. Video online Bewegtbildinhalte zeitgleich, auf Abruf, Download von Portalen wie Youtube, Facebook, Netflix, Amazon Prime, oder torrentz.

Reichweiten TV vs. Streaming: Entwicklung beim jüngeren Publikum zwischen 14 und 29

Wie haben Sie gestern zumindest eine Viertelstunde lang Bewegtbild genutzt? Hier die Entwicklung beim jungen Publikum zwischen 14 und 29 Jahren Jahren seit 2016. Seit „Video online“, also Streaming wie Youtube, Netflix, Amazon Prime…, beim jüngsten Publikum zwischen 14 und 19 Jahren das lineare „TV live“ überholte, weist die RTR-Studie ab 2019 nur noch die Daten für die 14- bis 29jährigen aus.

Quelle: Bewegtbildstudie/GfK für AGTT und RTR; Mindestens eine Viertelstunde Nutzung gestern (Tagesreichweite in Prozent)
Definitionen: TV live Laufendes TV-Programm via TV. TV aufgez. Aufgenommenes oder heruntergeladenes TV-Programm. TV-Livestream Ausstrahlungszeitgleiche Nutzung von TV-Programm online. TV on demand Zeitversetzte Nutzung TV-Programm auf Abruf. Video online Bewegtbildinhalte zeitgleich, auf Abruf, Download von Portalen wie Youtube, Facebook, Netflix, Amazon Prime, oder torrentz.

TV vs. Streaming: Bewegtbild-Minuten gestern beim Publikum ab 14 Jahren

Wie lange haben Sie gestern welche Bewegtbild-Variante genutzt genutzt? Hier die Entwicklung beim Gesamtpublikum ab 14 Jahren seit 2016. Auch hier liegt lineares Live-Fernsehen weit vorne.

Quelle: Bewegtbildstudie/GfK für AGTT und RTR; Bewegtbildnutzung gestern in Minuten
Definitionen: TV live Laufendes TV-Programm via TV. TV aufgez. Aufgenommenes oder heruntergeladenes TV-Programm. TV-Livestream Ausstrahlungszeitgleiche Nutzung von TV-Programm online. TV on demand Zeitversetzte Nutzung TV-Programm auf Abruf. Video online Bewegtbildinhalte zeitgleich, auf Abruf, Download von Portalen wie Youtube, Facebook, Netflix, Amazon Prime, oder torrentz.

TV vs. Streaming: Bewegtbild-Minuten gestern beim jüngeren Publikum von 14 bis 29 Jahre

Wie lange haben Sie gestern welche Bewegtbild-Variante genutzt genutzt? Hier die Entwicklung beim jüngeren Publikum von 14 bis 29 Jahre seit 2016. Die Daten zeigen rasante Rückgänge bei linearem TV – und doch nutzt auch diese Altersgruppe das klassische Fernsehen noch länger als Video online (Streaming, also Youtube, Netflix & Co.). Das jüngste Publikum – 14 bis 19 Jahre – weist die Bewegtbildstudie der RTR ab 2019 nicht mehr aus. 2018 streamten diese 14- bis 19-jährigen mit 87 Minuten gestern schon länger, als sie linear fernsahen (83 Minuten gestern).

Quelle: Bewegtbildstudie/GfK für AGTT und RTR; Bewegtbildnutzung gestern in Minuten
Definitionen: TV live Laufendes TV-Programm via TV. TV aufgez. Aufgenommenes oder heruntergeladenes TV-Programm. TV-Livestream Ausstrahlungszeitgleiche Nutzung von TV-Programm online. TV on demand Zeitversetzte Nutzung TV-Programm auf Abruf. Video online Bewegtbildinhalte zeitgleich, auf Abruf, Download von Portalen wie Youtube, Facebook, Netflix, Amazon Prime, oder torrentz.

TV-Reichweiten

Die Entwicklung der TV-Reichweiten und Nutzungszeiten seit 1991

Wieviele Menschen sehen heute noch klassisch fern? Der Teletest misst die TV-Nutzung über Test- und Aufzeichnungsgeräten der Firma Telecontrol in 1.649 repräsentativen österreichischen Haushalten (2018), das Fernsehverhalten von 3.571 Menschen in diesen Haushalten, davon 3.252 ab 12 Jahren, bestimmt im wesentlichen die Quoten des Fernsehens, einschließlich einer Woche Nachnutzung (Aufzeichnung, TV-Thek).

Wie viele der Österreicherinnen sehen also noch fern. Der Teletest sagt: Auch 2018 haben noch 65,1 Prozent der Bevölkerung ab 12 Jahren gestern zumindest eine Minute durchgehend ferngesehen – damit sind sie in den Reichweiten des Fernsehens (erste Kurve in der Timeline, dazu die Reichweiten von ORF 1 und ORF 2) enthalten. Die Nutzungszeit gibt an, wieviele Minuten die Österreicherinnen und Österreicher ab 12 Jahren gestern im Schnitt klassisch ferngesehen haben (zweite Timeline, Balken), einschließlich jener, die gestern nicht fernsahen. Die Verweildauer (drite Timeline, Balken) gibt die TV-Nutzungszeit im Schnitt jener an, die tatsächlich gestern ferngesehen haben. Laut Teletest: ohne Streaming.

Quelle: Teletest

TV-Marktanteile Sender

Die Reichweiten, Marktanteile und Zuschauerzahlen des klassischen Fernsehens stammen aus dem Teletest. Ich arbeite auf DIEMEDIEN.at mit den Daten von Kalenderjahren, aktuellere, ausgewählte Werte gibt es etwa bei der Arbeitsgemeinschaft Teletest und unter der.orf.at/Medienforschung. Die für deutsche Sender wie ProSieben und RTL ausgewiesenen Werte sind die – in Österreich von ProSiebenSat1Puls4 beziehungsweise IP Österreich vermarktbaren – Österreich-Versionen der Sender mit eigenen Werbeplätzen für Österreich und nicht die Marktanteile der deutschen Versionen dieser Sender mit deutscher Werbung in Österreich.

TV-Marktanteile Sender beim Publikum ab 12 Jahren 2019

Quelle: Teletest, ° gehört zu/vermarktet von ProSiebenSat1Puls4 °° gehört zu/vermarktet von RTL-Gruppe/IP Österreich °°° vermarktet von Goldbach Austria

TV-Marktanteile Sendergruppen beim Publikum ab 12 Jahren 2019

Quelle: Teletest; ORF: ORF 1, ORF 2, ORF 3, ORF Sport Plus; * in Österreich vermarktbare Reichweiten.

TV-Marktanteile Sender beim (Werbe-)Publikum zwischen 12 und 49 Jahren 2019

Quelle: Teletest, ° gehört zu/vermarktet von ProSiebenSat1Puls4 °° gehört zu/vermarktet von RTL-Gruppe/IP Österreich °°° vermarktet von Goldbach Austria

TV-Marktanteile Sendergruppen beim (Werbe-)Publikum zwischen 12 und 49 Jahren 2019

Quelle: Teletest; ORF: ORF 1, ORF 2, ORF 3, ORF Sport Plus

TV-Marktanteile Sender beim Publikum zwischen 12 und 29 Jahren 2019

Quelle: Teletest, ° gehört zu/vermarktet von ProSiebenSat1Puls4 °° gehört zu/vermarktet von RTL-Gruppe/IP Österreich

TV-Marktanteile Sendergruppen beim Publikum zwischen 12 und 29 Jahren 2019

Quelle: Teletest; ORF: ORF 1, ORF 2, ORF 3, ORF Sport Plus

ORF-Fernsehmarktanteil seit 1991 Publikum ab 12 Jahren

Seit 1991 werden Reichweiten und Marktanteile des Fernsehens elektronisch gemessen, das Instrument dafür nennt sich Teletest.

Quelle: Teletest

TV-Marktanteile Sendergruppen Publikum 12 bis 49 Jahre seit 2000

Quelle: Teletest

Radio-Marktanteile national Publikum (Radiotest)

Radio-Marktanteile seit 1999

Quelle: Radiotest

Zeitungsreichweiten national (Media-Analyse)

Die Reichweiten von Tageszeitungen in Österreich stammen aus der Media-Analyse, einer Umfrage mit jährlich rund 15.000 Interviews im gemeinsamen Auftrag von Medienhäusern und Agenturen. Ich verwende auf DIEMEDIEN.at die Werte für Kalenderjahre und nicht die Werte von Juli bis Juni, die die MA zwischendurch veröffentlicht. Quelle: media-analyse.at

Reichweite Tageszeitungen gesamt und österreichweit: Entwicklung seit 1997

Wie entwickelten sich die Reichweiten der österreichischen Tageszeitugnen insgesamt seit den 1960ern – mit einigen wesentlichen Methodenänderungen (M‑Ä in der Timeline. Seit 2010 bildet die Media-Analyse auch Gratiszeitungen ab.

Quelle: Media-Analyse

Reichweite Tageszeitungen österreichweit aktuell

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24

Reichweite Tageszeitungen Masse österreichweit: Entwicklung seit 1965

Reichweite Tageszeitungen Qualität österreichweit: Entwicklung seit 1965

Hier fällt die Entwicklung der Standard-Reichweiten seit 2016 auf: 2017 und 2018 steil nach oben, 2019 wieder ähnlich steil nach unten. Die recht sprunghaften Daten dürften auf zweimal geänderte Fragen/Erläuterungen zur Reichweite gestern zurückzuführen sein. Seit 2017 fragte die Media-Analyse auch nach digitalen Ausgaben – das könnte einige Interviewte dazu gebracht haben, an derStandard.at zu denken und hier bei „gestern gelesen oder durchgeblättert“ zuzustimmen. Seit 2019 hat die Media-Analyse diese Frage präzisiert – ausdrücklich werden die Interviewten nun darauf hingewiesen, dass da E‑Paper gemeint sind und eben nicht Webseiten von Zeitungen.

Zeitungsreichweiten regional (Media-Analyse)

Reichweite Tageszeitungen Masse Wien: Entwicklung seit 1965

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel; ° gratis * Wochentitel; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24.

Reichweite Zeitungen Wien aktuell

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24

Reichweite Zeitungen Niederösterreich: Entwicklung seit 1965

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel; ° gratis * Wochentitel; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24.

Reichweite Zeitungen Niederösterreich aktuell

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24

Reichweite Zeitungen Burgenland: Entwicklung seit 1965

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel; ° gratis * Wochentitel; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24.

Reichweite Zeitungen Burgenland aktuell

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24

Reichweite Zeitungen Steiermark: Entwicklung seit 1965

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel; ° gratis * Wochentitel; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24.

Reichweite Zeitungen Steiermark aktuell

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24

Reichweite Zeitungen Kärnten: Entwicklung seit 1965

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel; ° gratis * Wochentitel; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24.

Reichweite Zeitungen Kärnten aktuell

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24

Reichweite Zeitungen Oberösterreich: Entwicklung seit 1965

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel; ° gratis * Wochentitel; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24.

Reichweite Zeitungen Oberösterreich aktuell

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24

Reichweite Zeitungen Salzburg: Entwicklung seit 1965

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel; ° gratis * Wochentitel; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24.

Reichweite Zeitungen Salzburg aktuell

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24

Reichweite Zeitungen Tirol: Entwicklung seit 1965

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel; ° gratis * Wochentitel; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24.

Reichweite Zeitungen Tirol aktuell

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24

Reichweite Zeitungen Vorarlberg: Entwicklung seit 1965

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel; ° gratis * Wochentitel; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24.

Reichweite Zeitungen Vorarlberg aktuell

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24

Magazinreichweiten (Media-Analyse)

Reichweite Magazine national: Entwicklung seit 1965

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel; ° gratis * Wochentitel; seit Ende Juni 2018 erscheint Österreich als Gratiszeitung unter dem Titel Oe24.

Reichweite Magazine national aktuell

Quelle: Media-Analyse, ausgewählte Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich

Zeitungsauflagen (ÖAK)

Daten über die gedruckten, verbreiteten, verkauften, abonnierten Exemplare liefert die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK). Die Medienhäuser melden ihre Daten halbjährlich dem Trägerverein der ÖAK, der lässt sie bei den ersten Meldungen und dann stichprobenartig von Wirtschaftsprüfern anhand von Druck- und Vertriebsabrechnungen prüfen.

Verbreitete Auflagen der Tageszeitungen

  • Nach verbreiteter Auflage sind die beiden Gratiszeitungen Heute und Oe24 (mit der Kaufvariante Österreich relativ stark mit jeweils fast 20 Prozent der in der ÖAK gemeldeten Zeitungsauflagen.
  • Die Kronen Zeitung kommt hier auf einen ÖAK-Auflagenanteil von 26 Prozent.


Quelle: Österreichische Auflagenkontrolle, alle ausgewiesenen Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich

Verkaufte Auflagen der Tageszeitungen

  • Nach verkaufter Auflage ragt die Kronen Zeitung meilenweit heraus.
  • Der Krone-Auflagenmarktanteil hier: 44 Prozent (der in der ÖAK ausgewiesenen Auflagen).


Quelle: Österreichische Auflagenkontrolle, alle ausgewiesenen Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich

Abo-Auflagen der Tageszeitungen

  • Die Kronen Zeitung setzt, bei klassischen Boulevardzeitungen unüblich, den allergrößten Teil ihrer verkauften Auflage über Abos ab, die treueste und deshalb beliebteste Zeitungskundschaft.
  • Der Krone-Abo-Auflagenmarktanteil: rund 43 Prozent (der in der ÖAK ausgewiesenen Auflagen).


Quelle: Österreichische Auflagenkontrolle, alle ausgewiesenen Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich

Auflagen der Tageszeitungen am Sonntag

  • Am Sonntag mit Selbstbedienungstaschen (bis Ende März 2020 auch bei der Presse) ist die Kronen Zeitung noch größer – in einem Markt mit deutlich weniger Titeln.
  • Unter den Sonntagsausgaben österreichischer Tageszeitungen hat das Kleinformat flotte 49 Prozent Auflagenmarktanteil.


Quelle: Österreichische Auflagenkontrolle, alle ausgewiesenen Titel, g = gratis, w = wöchentlich, 14t = 14täglich

Auflagen Qualitätstageszeitungen

Verbreitete und verkaufte Auflagen der Qualitätszeitungen – jeweils einmal ohne und einmal mit Kurier. Man kann den Qualitätsmarkt so und so definieren. Die republikseigene Wiener Zeitung wäre auch noch eine Kandidatin für das Segment – aber sie lässt weder die MA Reichweiten erheben noch die ÖAK Auflagen prüfen:




Auflagentrends (ÖAK)

Die Entwicklung der Krone-Auflagen

Quelle: ÖAK

Die Entwicklung der News-Auflagen

Quelle: ÖAK

Informationsverhalten: Digital News Report

Nachrichtenquellen, Vertrauen in Quellen: Daten aus dem Digital News Report

Das Reuters Institute for the Study of Journalism lässt jährlich rund 80.000 Menschen in inzwischen 40 Ländern weltweit über ihre Nachrichtennutzung, ihre Nachrichtenquellen von traditionellen bis Social Media vom Marktforschungsinstitut Yougov online befragen. Dieser Digital News Report (DNR) ist die größte kontinuierliche Studie über das Informationsverhalten von Menschen. Regionale Partner erstellen mit den – vorgegebenen, einheitlichen – Fragen Länderberichte, der Fachbereich Kommunikationswissenchaft an der Universität Salzburg etwa jenen für Österreich. Aus diesem Länderbericht stammen die hier verwendeten DNR-Daten (wenn nicht ausdrücklich anders ausgeschildert). In Österreich werden jährlich rund 2000 Menschen mit Internetzugang befragt. Auswertungen für Altersgruppen basieren auf teils schon sehr überschaubaren Fallzahlen (2020 etwa 180 Menschen zwischen 18 und 24 Jahren), ebenso regionale Auswertungen (68 Menschen aus dem Burgenland).

Hauptnachrichtenquellen gesamt

Hauptnachrichtenquellen laut Digital News Report 2020 in Österreich und im Vergleich international (über alle Altersgruppen ab 18 Jahren).

Quelle: Digital News Report 2020 Österreich – Frage: Sie haben angegeben, dass Sie diese Nachrichtenquellen letzte Woche genutzt haben. Welche davon würden Sie als Ihre Hauptnachrichtenquelle bezeichnen? Basis = Österreich (1963); Global (73439).

Hauptnachrichtenquellen 18 bis 24 Jahre

Quelle: Digital News Report 2020 Österreich – Frage: Sie haben angegeben, dass Sie diese Nachrichtenquellen letzte Woche genutzt haben. Welche davon würden Sie als Ihre Hauptnachrichtenquelle bezeichnen? Basis Österreich (171).

Vertrauen in Nachrichten

Quelle: Digital News Report 2020 Österreich – Ich glaube, ich kann dem Großteil der Nachrichtenquellen in den meisten Fällen vertrauen. Zustimmung bzw. Verneinung / Ich glaube, ich kann dem Großteil der Nachrichten, die ich nutze, meistens vertrauen. Zustimmung bzw. Verneinung / Ich glaube, man kann den Nachrichten in den sozialen Medien meistens vertrauen. Zustimmung bzw. Verneinung ; Basis = Österreich (2005).

Medienwirtschaft

Größte Werbeumsätze weltweit

Erst kommt Google/Alphabet, dann lange nichts, dann Facebook und mit großem Respektabstand Amazon und der größte klassischen Medienkonzern Comcast mit NBC Universal und Sky: Die Weltrangliste der Werbung mit den größten Playern (Google, Facebook, Amazon), mit Comcast und als Entertainmentkonzern Disney (seit 2019 mit großen Teilen von 21st Century Fox), mit Bertelsmann als größtem klassischem Medienkonzern Europas und (vorerst nur Werte für 2019) mit den chinesischen Riesen Alibaba (ua. E‑Commerce, Entertainment), in Klammern weil Werbevolumen nur Schätzung von eMarketer für 2019, sowie Baidu (Suche) und Tencent (Videogames, WeChat). Am Auf- und womöglich Überholen dort: ByteDance (TikTok). Werbeumsätze in Milliarden Dollar.

Quelle: Geschäftsberichte, DIEMEDIEN.at – (Alibaba): Schätzung eMarketer für 2019; Werbeumsätze in Milliarden Dollar.

Werbung

Werbetrends

Nettowerbeumsätze der Mediengattungen in Deutschland

Quelle: ZAW (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft), Netto-Werbevolumen nach Unternehmens-/Verbandsangaben, einzelne Onlinewerte von Branchenverbänden geschätzt. Ab 2019 neue, detailliertere Gliederung etwa mit Search, Classifieds; Print, Fernsehen, Radio werden Online-Werbeumsätze zugerechnet, mehr unter diesem ZAW-Link.
* 2019 neu (ab Daten 2018): Print inklusive Print Digital, also Classifieds, Display Ads, Native Advertising; Fernsehen inklusive In-Stream-Video; Radio inklusive In-Stream-Audio; Online inklusive Search, Display auch auf Social Network Sites, Classifieds (Kleinanzeigen), In-Stream-Audio und ‑Video.
** Netto-Werbeumsätze von Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Sonntagszeitungen hier ohne seit 2019 Print zugerechnete Digitalwerbung von Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Fachzeitschriften.
*** Display Ads inklusive Social Network Sites, inklusive In-Stream-Video (2019: 780 Mio. Euro).

Werbemarkt Österreich

Werbemarktanteile brutto laut Focus

Quelle: Focus, Brutto-Werbevolumen nach offiziellen Tariflisten, nicht berücksichtigt sind Rabatte, Sonderkonditionen, Paketangebote, Kombiangebote, die teils 50 Prozent und mehr ausmachen; Online-Werbedaten Hochrechnung/Schätzung auf der Basis von Experteninterviews

Werbemarktanteile netto hochgerechnet aus Werbesteuern: Österreich vs. Google, Facebook und Co.

Quelle: DIEMEDIEN.at – Hochrechnung Anteile am Nettowerbevolumen auf Basis der Einnahmen aus Digitalsteuer und Werbeabgabe von Jänner bis Juni 2020, Schätzung Onlinewerbung Österreich anhand Marktanteil am Bruttowerbevolumen (Klassik plus Prospekt) laut Focus MR.

Werbemarktanteile netto hochgerechnet aus Werbesteuern: Mediengattungen

Quelle: DIEMEDIEN.at – Hochrechnung Anteile am Nettowerbevolumen auf Basis der Einnahmen aus Digitalsteuer und Werbeabgabe von Jänner bis Juni 2020. Schätzung Onlinewerbung Österreich anhand Marktanteil am Bruttowerbevolumen (Klassik plus Prospekt) laut Focus MR. Schätzung der Marktanteile der Mediengattungen der Brutto-Werbeanteile laut Focus

Werbung: Größte Brutto-Werbevolumina von Unternehmen in Österreich

Quelle: Focus, Brutto-Werbevolumen nach offiziellen Tariflisten, nicht berücksichtigt sind Rabatte, Sonderkonditionen, Paketangebote, Kombiangebote, die teils 50 Prozent und mehr ausmachen. Rewe: Billa, Bipa, Merkur Metro-Gruppe mit Media Markt, Saturn)

TV-Werbemarktanteile

TV-Werbemarktanteile aktuell Sendergruppen

Quelle: Focus, Brutto-Werbevolumen nach offiziellen Tariflisten, nicht berücksichtigt sind Rabatte, Sonderkonditionen, Paketangebote, Kombiangebote, die teils 50 Prozent und mehr ausmachen

TV-Werbemarktanteile Entwicklung ORF vs. Privatsender

Quelle: Focus, Brutto-Werbevolumen nach offiziellen Tariflisten, nicht berücksichtigt sind Rabatte, Sonderkonditionen, Paketangebote, Kombiangebote, die teils 50 Prozent und mehr ausmachen

Radio-Werbemarktanteile

Radio-Werbemarktanteile Entwicklung ORF vs. Privatsender

Quelle: Focus, Brutto-Werbevolumen nach offiziellen Tariflisten, nicht berücksichtigt sind Rabatte, Sonderkonditionen, Paketangebote, Kombiangebote, die teils 50 Prozent und mehr ausmachen

Medienförderungen

Medienförderungen im Überblick

Medienförderungen in Österreich nach Gesamtvolumen – von der GIS für den ORF bis zur Förderung nicht kommerzieller Privatsender. Ohne die Corona-Sonderförderung 2020 und ohne die für 2020 angekündigte Digitalförderung von 15 Millionen Euro. Mehr zu den GIS-Gebühren finden Sie weiter unten im Abschnitt über den ORF, Details zu anderen Förderungen gleich unter der Übersicht.

Quelle: RTR, DIEMEDIEN.at

Privatrundfunkförderung

2019 von ÖVP und FPÖ auf den letzten Metern ihrer Koalition noch rasch von 15 auf 20 Millionen Euro pro Jahr erhöht: die Privatrundfunkförderung. Die höchsten Förderbeträge gehen an den marktbeherrschenden Privatfernsehkonzern ProSiebenSat1Puls4 mit ATV, die größten Förderungen für einen Einzelsender holte beim zweiten Antragstermin 2019 schon Oe24 aus der Fellner-Mediengruppe Österreich.. Und das bleibt auch beim ersten Antragstermin 2020 so, wo schon ein Großteil der regulären Privatsenderförderung ausgeschüttet wurde. Weitere 15 Millionen kommen 2020 als Corona-Sonderförderung für kommerzielle Privatsender dazu, für nicht kommerzielle gibt es zu drei regulären Millionen zwei weitere.

Quelle: RTR, DIEMEDIEN.at

Presseförderung

Presseförderung 2019

Die Medienbehörde KommAustria vergibt rund 8,9 Millionen Euro Bundespresseförderung an Tageszeitungen und Wochenzeitungen. 2020 wird als Corona-Sonderförderung die sogenannte Vertriebsförderung (regulär 3,9 Millionen) für Kauf-Tages- und ‑Wochenzeitungen um das eineinhalbfache erhöht. Rund 9 Millionen Sonderförderung werden an Tageszeitungen nach der Druckauflage von 2019 ausgeschüttet – die höchsten Beträge gehen da an die Kronen Zeitung sowie die Gratistitel Heute und Oe24.

Quelle: KommAustria/RTR, DIEMEDIEN.at

Presseförderung gesamt seit 1975

Wieviel bekamen die Titel (Auswahl) seit Einführung der Presseförderung 1975? Je länger auf dem Markt, desto mehr Gelegenheit hatten die Titel.

Quelle: Bundeskanzleramt, KommAustria/RTR
* eingestellt

Die Entwicklung der Presseförderung seit 1975

Wie entwickelten sich die allgemeine Presseförderung, inzwischen Vertriebsförderung, die besondere Presseförderung (heute zur Sicherung der regionalen Vielfalt) und die Qualitätsförderung (Lese-Exemplare für Schulen, Korrespondenten, Ausbildung) seit 1975? Die Kurven:

Quelle: Bundeskanzleramt, KommAustria, DIEMEDIEN.at

Die Entwicklung der Presseförderung für einzelne Titel seit 1975

Die Presseförderung seit 1975 nach Titeln in drei Kategorien: Besonders geförderte Zeitungen, allgemein geförderte Zeitungen (die Salzburger Nachrichten stechen 1997 bis 2000 hervor, da erhielten sie auch besondere Förderung) sowie die Förderungen für inzwischen eingestellte Titel als Timelines:

Quelle: Bundeskanzleramt, KommAustria
Besonders gefördert: Besondere Presseförderung zur Erhaltung der Regionalen Vielfalt
Allgemein gefördert: Keine besondere Presseförderung, vor allem allgemeine bzw. Vertriebsförderung
* Wirtschaftsblatt Einstellung für 2. September 2016 angekündigt.
** Salzburger Nachrichten erhielten 1997 bis 2000 auch besondere Presseförderung.

Medienunternehmen

Die größten Tech-Konzerne und Medienunternehmen weltweit, die größten Medienunternehmen Deutschlands, der Schweiz und Österreichs im Umsatzvergleich

Umsatzvergleich, durchgängig in Euro: Die größten Tech- und Medienkonzerne der Welt im Vergleich zu den doch deutlich kleineren Mediengrößen in Deutschland, der Schweiz und Österrreich. Diese Übersicht der größten Tech- und Medienriesen weltweit mit Größenvergleichen zu Österreich, Deutschland und Schweiz aktualisiere ich gerade im Frühjahr 2020 wieder einmal. Die internationalen Konzerne sind durchwegs schon mit den Umsatzwerten von 2019 ausgewiesen (großteils Kalenderjahr, manche beenden ihr Geschäftsjahr mit Ende September wie Apple und Disney, oder Mitte des Jahres wie Microsoft. Umsätze aus 2018 kennzeichne ich mit ° hinter dem Firmennamen.

Quelle: Unternehmensangaben, DIEMEDIEN.at – Werte für Geschäftsjahre 2019 beziehungsweise 2018/19
° Wert von 2018 ** Schätzung (Alibaba Werbeumsatz) ^ inklusive Warner Media ^^ Umsätze Liberty Media, Liberty Broadband, Liberty Global addiert

Daten österreichischer Medienhäuser Geschäftsjahr 2019 nach Eigenangaben bzw. Firmenbuch, außer
** Schätzung
* = Geschäftsjahr zum 30. Juni des Vorjahres, nur bei Sky zum 30. Juni 2017
*** = Vermarkter, TV-Plattformen, Sender
**** Telekom Austria, T‑Mobile: Umsatz in Österreich gesamt inklusive Telefonie, Daten…
Marktumsatz: Umsatz einschließlich Umsatz von nicht konsolidierten Beteiligungen nach Beteiligungshöhe.
Red Bull Media House: Ab dem Geschäftsjahr 2016 änderte das Red Bull Media House (wohl bedingt auch durch neue gesetzliche Vorschriften über die Rechnungslegung) die Zuordnung von Erlösen und Umsätzen. Für 2015 wies der Jahresabschluss 2015 noch 61 Millionen Euro als Umsatz und 395 Millionen Euro als “übrige” unter den “sonstigen betrieblichen Erträgen” aus. Diese über Jahre jeweils weit dreistelligen übrigen Erlöse, 395 Millionen Euro etwa 2015, interpretiere ich bisher als Beiträge des Gesamtkonzerns Red Bull zum Media House – bei Red Bull kommentiert man das nicht. Im Jahresabschluss 2016 waren nun diese beiden Werte – 61 und 395 Millionen – zusammen als Umsatz 2015 – 456 Millionen Euro – ausgewiesen. Für 2016 nun nach neuer Berechnung 541 Millionen. Mit dem Jahresabschluss 2017 ist im Herbst 2018 zu rechnen.

Die Detailaufnahme der größten Medienhäuser für Österreich finden Sie unter dem Stichwort Medienkonzerne – größte Österreichs – und sobald die Übersicht 2019 fertig ist auch hier (geplant: im Sommer 2020).

Die größten Medienunternehmen Deutschlands, der Schweiz und Österreichs im Umsatzvergleich

Und weil ORF, Mediaprint und Styria mit freiem Auge im direkten Größenvergleich mit Amazon, Apple, Google praktisch nicht erkennbar sind, hier noch einmal die größten Medienhäuser in Deutschland, der Schweiz und Österreich im Vergleich (nach – möglichst – konsolidierten Konzernumsätzen gereiht, einige internationale Daten stammen noch aus 2018). Was ist hier mit „Marktumsätzen“ gemeint? Umsatz einschließlich Umsatz von nicht konsolidierten Beteiligungen nach Beteiligungshöhe- Styria und der Moser Holding rechnen in diese Marktumsätze etwa die ansehnlichen Umsätze ihrer 50:50-Tochter Regionalmedien Austria ein, die sie mangels Mehrheit nicht in die Konzernwerte konsolidieren können.

Quelle: Unternehmensangaben, DIEMEDIEN.at – Werte für Geschäftsjahre 2019 beziehungsweise 2018/19
° Wert von 2018.
Daten österreichischer Medienhäuser Geschäftsjahr 2018 nach Eigenangaben bzw. Firmenbuch, außer
** Schätzung
* = Geschäftsjahr zum 30. Juni des Vorjahres, nur bei Sky zum 30. Juni 2017
*** = Vermarkter, TV-Plattformen, Sender
**** Telekom Austria, T‑Mobile: Umsatz in Österreich gesamt inklusive Telefonie, Daten…
Marktumsatz: Umsatz einschließlich Umsatz von nicht konsolidierten Beteiligungen nach Beteiligungshöhe.
Red Bull Media House: Ab dem Geschäftsjahr 2016 änderte das Red Bull Media House (wohl bedingt auch durch neue gesetzliche Vorschriften über die Rechnungslegung) die Zuordnung von Erlösen und Umsätzen. Für 2015 wies der Jahresabschluss 2015 noch 61 Millionen Euro als Umsatz und 395 Millionen Euro als “übrige” unter den “sonstigen betrieblichen Erträgen” aus. Diese über Jahre jeweils weit dreistelligen übrigen Erlöse, 395 Millionen Euro etwa 2015, interpretiere ich bisher als Beiträge des Gesamtkonzerns Red Bull zum Media House – bei Red Bull kommentiert man das nicht. Im Jahresabschluss 2016 waren nun diese beiden Werte – 61 und 395 Millionen – zusammen als Umsatz 2015 – 456 Millionen Euro – ausgewiesen. Für 2016 nun nach neuer Berechnung 541 Millionen. Mit dem Jahresabschluss 2017 ist im Herbst 2018 zu rechnen.

Die größten Medienunternehmen Österreichs

An dieser Übersicht arbeite ich jährlich, jeweils bis Sommer sollte eine aktuelle Version mit den (meisten) Daten für das Kalenderjahr davor fertig sein.


Quelle: Unternehmensangaben, DIEMEDIEN.at – Werte für Geschäftsjahre 2019 beziehungsweise 2018/19
° Wert von 2018.
Daten österreichischer Medienhäuser Geschäftsjahr 2018 nach Eigenangaben bzw. Firmenbuch, außer
** Schätzung
* = Geschäftsjahr zum 30. Juni des Vorjahres, nur bei Sky zum 30. Juni 2017
*** = Vermarkter, TV-Plattformen, Sender
**** Telekom Austria, T‑Mobile: Umsatz in Österreich gesamt inklusive Telefonie, Daten…
Marktumsatz: Umsatz einschließlich Umsatz von nicht konsolidierten Beteiligungen nach Beteiligungshöhe.
Red Bull Media House: Ab dem Geschäftsjahr 2016 änderte das Red Bull Media House (wohl bedingt auch durch neue gesetzliche Vorschriften über die Rechnungslegung) die Zuordnung von Erlösen und Umsätzen. Für 2015 wies der Jahresabschluss 2015 noch 61 Millionen Euro als Umsatz und 395 Millionen Euro als “übrige” unter den “sonstigen betrieblichen Erträgen” aus. Diese über Jahre jeweils weit dreistelligen übrigen Erlöse, 395 Millionen Euro etwa 2015, interpretiere ich bisher als Beiträge des Gesamtkonzerns Red Bull zum Media House – bei Red Bull kommentiert man das nicht. Im Jahresabschluss 2016 waren nun diese beiden Werte – 61 und 395 Millionen – zusammen als Umsatz 2015 – 456 Millionen Euro – ausgewiesen. Für 2016 nun nach neuer Berechnung 541 Millionen. Mit dem Jahresabschluss 2017 ist im Herbst 2018 zu rechnen.

Der ORF im Vergleich: Größer als die vier größten Verlagshäuser

Der ORF nimmt etwa soviel ein wie die vier größten Zeitungsverlagskonzerne des Landes – Mediaprint (schon mit Daten 2018/19), Styria, (nach Wolfgang Fellners Eigenangaben:) Mediengruppe Österreich und Moser Holding. Styria und Moser Holding nach konsolidiertem Konzernumsatz und nicht Marktumsatz gerechnet – beim Marktumsatz kämen noch die Millionen der Regionalmedien Austria dazu und der ORF wäre „nur“ noch größer als die drei größten Zeitungsverlagshäuser. Beim Red Bull Media House wiederum kommen von 447,7 Millionen Euro (2018) ausgewiesenem Umsatz nur rund 60 Millionen aus dem Markt, den Rest steuert der Mutterkonzern Red Bull zu. Nimmt man diesen Sonderfall in den Vergleich, ist der ORF „nur“ noch größer als die größten zwei Mitbewerber.


Quelle: Unternehmensangaben, DIEMEDIEN.at

Der ORF im Vergleich: Größer als große Privatsender zusammen

Die (TV- und Radio-)Umsätze der größeren privaten TV- und Radio-Vermarkter und Sender in Österreich kommen nicht an den ORF heran. Sky, IP (neu bewertet), Servus TV, Goldbach, RMS geschätzt, Mediengruppe Österreich mit Oe24 und Radio Austria/Antennen nicht berücksichtigt.


Quelle: Unternehmensangaben, DIEMEDIEN.at
ORF in Wirtschaftsdaten

ORF: Die Entwicklung von Umsätzen, Ergebnissen, Gebühren- und Werbeeinnahmen von Österreichs weitaus größtem Medienkonzern seit den 1960ern

Hier finden Sie die Konzerndaten des ORF (also inklusive Töchtern) in Euro, sobald verfügbar. Das Ergebnis vor Steuern ist das Konzernergebnis nach Abzug von Fremdanteilen – also der 40-prozentigen Beteiligung von Raiffeisen an der ORF-Sendertochter ORS, die dem bürgerlichen Finanzkonzern jährlich (oft hohe) einstellige Millionenbeträge bringt.

Quelle: Unternehmensangaben, DIEMEDIEN.at

Wohin gehen die ORF-Millionen? Vor allem ins Fernsehen

848 Millionen Euro Aufwand veranschlagte der ORF für seine vier Direktionen plus Landesdirektionen und zentrale Personalkosten für 2020 – das war noch vor der Corona-Krise, die Gebühren- wie Werbeeinnahmen des ORF traf. Die Daten stammen aus ORF-internen Finanzplanungen, Stand: Dezember 2019, also vor der Corona-Krise, die zur Verschiebung von Fußball-EM und Olympischen Sommerspielen und zahlreichen Absagen führte und auch Gebühren- und Werbeeinnahmen des ORF reduzierte. Hier die geplante Aufteilung auf die Direktionen. Das meiste Geld – mehr als 400 Millionen Euro – geht Jahr für Jahr ins Fernsehen.

Das im April 2020 entworfene Corona-Krisenszenario geht statt des geplant ausgeglichenen Ergebnisses 2020 nun von 29 bis 50 Millionen Minus aus – die Szenarien für GIS, Werbung, Sportgroßevents, Sparen finden Sie unter diesem Link im Überblick.

Quelle: ORF-intern, DIEMEDIEN.at, für Werte tippen/klicken Sie bitte auf die Segmente

Wohin gehen die 423 Millionen für das ORF-Fernsehen? Vor allem in Sport

Die Ausgaben für den TV-Sport (hier inklusive rund 8,3 Millionen Euro für ORF Sport Plus) schnellen alle zwei Jahre von rund 80 auf rund 100 und mehr Millionen in die Höhe – vor allem für Fußball-Weltmeisterschaften und ‑Europameisterschaften sowie Olympische Spiele. Die Daten stammen aus ORF-internen Finanzplanungen, Stand: Dezember 2019, also vor der Corona-Krise, die zur Verschiebung von Fußball-EM und Olympischen Sommerspielen und zahlreichen Absagen führte und auch Gebühren- und Werbeeinnahmen des ORF reduzierte. Das im April 2020 entworfene Corona-Krisenszenario geht statt des geplant ausgeglichenen Ergebnisses 2020 nun von 29 bis 50 Millionen Minus aus – die Szenarien für GIS, Werbung, Sportgroßevents, Sparen finden Sie unter diesem Link im Überblick.

Quelle: ORF-intern, DIEMEDIEN.at, für Werte tippen/klicken Sie bitte auf die Segmente
Ohne ORF 3 Der Info‑, Kultur- und Archivkanal des ORF gehört zur Generaldirektion. Budget: rund 20 Millionen Euro.
* Sport inklusive rund 8 Millionen für ORF Sport Plus.
** Unterhaltung mit Shows, Events, Society, Kinderprogramm.
*** Sonstiges umfasst etwa zentrale TV-Aufgaben, Verwertungsgesellschaften, Filmförderung, Untertitel.

Wohin gehen die 109 Millionen für das ORF-Radio? Vor allem an Ö1

Quelle: ORF-intern, DIEMEDIEN.at, für Werte tippen/klicken Sie bitte auf die Segmente
* Ö1 inklusive Kosten für die Radioinformation.
** Sonstiges umfasst etwa Verwertungsgesellschaften, Ausstrahlung, zentrale Radio-Aufgaben.
Die ORF-Regionalradioprogramme sind den Landesstudios zugeordnet, hier ist nur der Aufwand für zentrale Information der Regionalradios ausgewiesen.

Was Info, Kultur, Sport, Unterhaltung über alle ORF-Medien kosten

Der ORF soll künftig medienübergreifend organisiert sein und in großen Bereichen auch übergreifend arbeiten – wenn das Strategiepapier für 2020 tatsächlich umgesetzt wird. Der ORF berechnet schon eine Weile intern die Kosten für vier große Programmgenres über alle Medien – die Zuordnung zu Info/Kultur/Sport/Unterhaltung liegt beim ORF, nicht immer würde der Außenstehende zwingend so zuordnen, etwa Kabarettgipfel, die Romy-Verleihung samt Spezialausgaben von Millionenshow und Seitenblicke zu Kultur. Oder die Kochsendung Schmeckt perfekt und die Zauberhafte Weihnacht im Land der ‚Stillen Nacht unter der Rubrik Wissenschaft/Bildung/Lebenshilfe, die wiederum zur Information zählt. Hier der Stand der Genre-Aufwendungen 2020:

Quelle: ORF-intern, DIEMEDIEN.at, für Werte tippen/klicken Sie bitte auf die Segmente

Das im April 2020 entworfene Corona-Krisenszenario geht statt des geplant ausgeglichenen Ergebnisses 2020 nun von 29 bis 50 Millionen Minus aus – die Szenarien für GIS, Werbung, Sportgroßevents, Sparen finden Sie unter diesem Link im Überblick.

Mehr wirtschaftliche Daten zum ORF finden Sie im ORF-Buch insbesondere im Kapitel Über Gebühr: ORF und Geld

GIS: Die Rundfunkgebühren des ORF

Hier finden Sie alle Erhöhungen der Rundfunkgebühr/GIS seit 1958 im Überblick – und wer eigentlich wieviel von der GIS bekommt.

Wer bekommt wieviel von der GIS

Grob zwei Drittel der Gesamtgebühren gehen an den ORF – der größte Teil als Programmentgelt, dazu kommt der Einhebungsaufwand der GIS sowie der Aufwand für Korrekturen und Ausfälle.

* ORF Programmentgelt ohne 17 Mio. GIS-Anteil: 620,1 Millionen Euro (2018)
** Bund Umsatzsteuer, Radio- und Fernsehgebühr, Kunstförderungsbeitrag: 138,5 Millionen Euro
*** Länder diverse Landesabgaben mit origineller Verwendung von Altstadterhaltung (Wien) bis Musikschulen (Kärnten) und Spitäler (Salzburg): 146,8 Millionen Euro. Diese Abgaben heben 7 der 9 Bundesländer ein – Oberösterreich und Vorarlberg verzichten.
Quelle: ORF

Ein Drittel der Rundfunkgebühren fließt an Bund und Länder. An den Bund rund 134 Millionen Euro als Umsatzsteuer in die allgemeinen Steuereinnahmen, als Radio- und Fernsehgebühr und als Kunstförderungsbeitrag. Der Bundes fördert schon jetzt über die RTR und durchwegs mit Gebührenmitteln

  • Inhalte von öffentlichem Interesse in Privatsendern mit 20 Millionen Euro jährlich (Privatrundfunkfonds),
  • nichtkommerzielle Sender mit 3 Millionen jährlich (Nichtkommerzieller Rundfunkfonds),
  • 500.000 (und zweitweise deutlich mehr) gehen an den Digitalisierungsfonds,
  • 13,5 Millionen verteilt die RTR für TV-Produktionen in Österreich (Fernsehfonds).

An sieben der neun Bundesländer – Vorarlberg und Oberösterreich verzichten – gehen über Landesabgaben rund 140 Millionen Euro pro Jahr. Manche Länder verwenden die Mittel durchaus für eine Art Medienförderung – Niederösterreich fördert etwa Film- und Fernsehproduktionen mit Schauplatz Niederösterreich; Wien finanziert mit rund 1,3 Millionen jährlich die Communitysender Okto TV und Radio Orange. Wien verwendete aber auch einen wesentlichen Teil der Gebühren-Einnahmen etwa für Altstadterhaltung, Kärnten sponserte damit Musikschulen, Salzburg Spitäler.

Weil diese Landesabgaben unterschiedlich hoch ausfallen, zahlt das Publikum je nach Wohnort auch unterschiedlich viel GIS-Gebühr – am meisten traditionell in der Steiermark, in Niederösterreich und in Wien. Die GIS liefert eine gute Übersicht für die Gebühren in jedem Bundesland (Link).

Die schönsten Gebührenerhöhungen seit 1958 – und eine einzige Kürzung

Die Fernsehgebühr, aus der 1973 eine Kombigebühr für TV und Radio wurde, zog es selbst nach den 15 Jahren ohne Erhöhung 1967 erst einmal nach unten – aber nur kurz, mit einer umso satteren Steigerung nach wenigen Monaten. Die Erklärung dafür finden Sie unter den beiden Timelines der Gebührenerhöhungen (die erste Timeline ohne, die zweite mit Mehrwertsteuer):

Zu den Daten: Programmentgelte (mit/ohne Umsatzsteuer) ohne Bundes- und Länderanteile. In den ersten Jahrzehnten verrechnete die Post zudem eine „Bewilligungsgebühr“ von rund 51 Eurocent, die in den Grafiken ebenfalls nicht ausgewiesen ist.
Gebührenminus 1973: In der oberen Grafik (ohne Umsatzsteuer) aus ORF-Perspektive mit ‑8 Prozent ausgewiesen, in der unteren Grafik (mit USt.) aus Publikumsperspektive mit 0 Prozent.
Die Kombigebühr für TV und Radio gibt es seit 1. Juli 1973.
Quelle: ORF-Almanach, ORF-GIS

ORF im wirtschaftlichen Europavergleich

ORF im Europavergleich: Platz 7 nach nationalem Umsatz

Nur in 6 von rund 40 Ländern in dem EBU-Vergleich nehmen die Anstalten (gemeinsam) absolut mehr ein als in Österreich. Während die Einnahmen in Österreich an ein öffentlich-rechtliches Unternehmen fließen, gehen sie etwa in Deutschland an die ARD mit ihren neun Landesrundfunkanstalten und den Deutschlandfunk sowie das ZDF.

Quelle: Unternehmensangaben für 2018, Zusammenstellung Stand Ende 2019

ORF im Europavergleich:Platz 5 nach Umsatz pro Einwohner/in

Nur in 4 der berücksichtigten Länder nehmen die öffentlich-rechtlichen Anstalten pro Einwohner/in mehr ein als der ORF. Die Top Ten:

Quelle: Unternehmensangaben für 2018, Zusammenstellung Stand Ende 2019

Einnahmen im Vergleich zum Bruttonationalprodukt: Platz 6

Auf Rang 6 (ex aequo mit Slowenien) liegen Österreichs Rundfunk-Einnahmen gewichtet nach Bruttonationalprodukt. Klar vor etwa der Schweiz, Finnland, Dänemark und meilenweit vor Frankreich, Spanien, Italien und Irland.

Quelle: Unternehmensangaben für 2018, Zusammenstellung Stand Ende 2019

Platz 4 in Europa: Nur 3 Radio- und TV-Anstalten nehmen mehr ein

Unter gut 3 Dutzend Rundfunkunternehmen in diesem Vergleich, die Radio und Fernsehen machen, nehmen nur 3 öffentlich-rechtliche Anstalten pro Jahr mehr ein als der ORF. Wenn man den Konzernumsatz des ORF vergleicht und nicht den Umsatz des Einzelunternehmens ORF (dann nimmt auch die SRG mehr ein als der ORF). In der Übersicht stehen beide ORF-Werte.

Quelle: Unternehmensangaben für 2018, Zusammenstellung Stand Ende 2019

Im Vergleich aller untersuchten Anstalten, also auch reiner Fernseh- und Radioanstalten, liegt der ORF auf Rang 7 (Einzelumsatz: 8) in dieser Europameisterschaft – da schieben sich noch die öffentlichen Nur-TV-Unternehmen France Televisions, ZDF und der britische Channel 4 vor den ORF.

Damit etwa große öffentlich-rechtliche Player, die alleine TV oder Radio machen wie das ZDF oder Radio France, hier nicht fehlen: die Charts der TV- beziehungsweise Radio-only-Anstalten:

Ein irreführender Platz 4 bei Gebühren

Nach Gebührenhöhe pro Jahr liegt der ORF in der von der EBU zusammengestellten Übersicht auf Rang 4 unter zwei Dutzend Ländern. Aber: Der Wert für den ORF enthält die Steuern und Abgaben von Bund und Ländern auf die Rundfunkgebühr. Und diese Abgaben machen immerhin rund ein Drittel jenes Geldes aus, das die GIS einhebt. Rund zwei Drittel der Rundfunkgebühren-Einnahmen gehen an den ORF. Zieht man das Drittel Abgaben ab, liegt der ORF etwas weiter hinten auf Rang 6. Der jeweils zweite Balken in dem Chart weist aus, wieviel von den Gebühren an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehen. Nur in Marokko erhält der öffentliche Rundfunk im EBU-Vergleich noch weniger von den öffentlichen Beiträgen zum Rundfunk (50 Prozent), der ORF erhält in Europa mit 67 Prozent am wenigsten neben Dänemark (das aber gerade auf Budgetfinanzierung des Rundfunks umstellt)

Quelle: Unternehmensangaben für 2018, Zusammenstellung Stand Ende 2019

Weit mehr Gebühren als Staatsfinanzierung in Europa

Der öffentlich-rechtliche Trend in Europa geht recht deutlich in Richtung Staatsfinanzierung beziehungsweise Steuern statt Rundfunkgebühren. 2020 finanzieren schon mehr Staaten in der europäischen Rundfunkunion mit öffentlichem Geld – direkt aus dem Budget oder über Steuern – als mit Gebühren. Die Daten beziehen sich auf 48 Mitgliedsländer, eine Reihe von ihnen im Norden Afrikas. Aber auch im eigentlichen Europa sind die Gebühren-Funker schön langsam in der Minderzahl. 2017 haben Rumänien und Mazedonien die Gebühren durch Budgetfinanzierung ersetzt, 2018 der französische Teil Belgiens (Wallonien). 2018 kündigt das Dänemark an – und kürzt bei der Gelegenheit dem DR die Mittel gleich um ein Fünftel. 2019 ersetzte Schweden die Rundfunkgebühr durch eine gewidmete und eigens ausgewiesene Steuer außerhalb des Staatsbudgets, Finnland tut das schon seit 2013. 2020 stellte Norwegen auf eine Rundfunksteuer um, hier innerhalb des Staatsbudgets. Dennoch spielen Gebühren in Europa noch das weitaus meiste Geld ein – 2018 kamen 5,4 Milliarden der gesamten Öffi-Finanzen innerhalb der EU aus Staatsbudgets und anderen öffentlichen Beihilfen, aber 28 Milliarden aus Gebühren. Vor allem, weil die großen EU-Länder Deutschland, Großbritannien, Frankreich bisher auf Verwandte der GIS setzen. Auch in Großbritannien und in Frankreich denken die Regierungen und Regierungschef aber 2019/20 laut darüber nach, das zu ändern.

ÖVP und FPÖ wirkten ab 2017 ziemlich entschlossen, die Gebühren durch ein Budgetmodell zu ersetzen, was die Unabhängigkeit des ORF jedenfalls nicht gefördert hätte. Die Regierung kippte mit dem Ibiza-Video, bevor sie die Pläne umsetzen konnten. Die Koalition ÖVP/Grüne ab 2020 bekennt sich in ihrem Programm zu „unabhängiger“ ORF-Finanzierung, was jedenfalls die Grünen als Gebührenfinanzierung interpretieren. Und viele auch ÖVP-regierte Länder stellten sich 2019 schon gegen ein Ende der Gebühren, auf die sie gemeinsam gut 140 Millionen Euro pro Jahr an Abgaben aufschlagen.

Quelle: Unternehmensangaben für 2018, Zusammenstellung Stand Ende 2019

Kommerzielle Einnahmen in Millionen: Platz 4 in der Werbung

Die kommerziellen Einnahmen des ORF – in absoluten Millionen – liegen auf Platz 6 im Europavergleich der öffentlich-rechtlichen Anstalten. In der Werbung – wie auch in der Kategorie andere kommerzielle Einnahmen liegt der ORF in absoluten Zahlen aber auf Platz 4 im Europavergleich.

Quelle: Unternehmensangaben für 2018, Zusammenstellung Stand Ende 2019

Kommerzielle Einnahmen in Prozent: Platz 4

Wie hoch ist der Anteil der kommerziellen an den Gesamteinnahmen der Anstalten? Im Europavergleich der öffentlich-rechtlichen Sender liegt der ORF hier auf Platz vier. Aber: sieben andere Anstalten haben einen höheren prozentuellen Anteil der Werbung am Gesamtbudget – auf Platz 1: der britische Sender ITV, er finanziert sich ganz ohne Gebühren aus Werbung.

Quelle: Unternehmensangaben für 2018, Zusammenstellung Stand Ende 2019

Österreichische Verlagskonzerne in Wirtschaftsdaten

Mediaprint: Die Entwicklung von Umsätzen und Ergebnissen des Krone-Kurier-Riesen

Die Mediaprint ist Österreichs größter Verlagskonzern, sie bündelt die Verlagsaktivitäten des Auflagen- und Reichweitenriesen Kronen Zeitung und jene des Kurier.

Quelle: Unternehmensangaben, DIEMEDIEN.at; Geschäftsjahre der Mediaprint enden jeweils mit 30. Juni. Die ausgewiesenen Kalenderjahres sind jeweils die Abschluss-Stichtage. 2019 meint also das Geschäftsjahr 2018/19.

Kronen Zeitung: Die Entwicklung von Mediaprint-Taschengeld und Ergebnissen

Bei der Kronen Zeitung gibt es zwei Kommanditisten mit Umsätzen und Ergebnissen, die Krone – Verlag Gesellschaft m.b.H. & Co. KG, die das Redaktionsagendum der Mediaprint (also das jährliche Redaktionsbudget) erhalten dürfte, rund 53 Millionen Euro, aber Ergebnisse vor Steuern zuletzt um die Nulllinie schreibt, sowie die Krone – Verlag Gesellschaft m.b.H. & Co. Vermögensverwaltung KG, die geringere Umsätze und sehr solide Ergebnisse um 16 Millionen Euro ausweist. Ich arbeite noch an diesem Chart.

Kurier: Die Entwicklung von Mediaprint-Taschengeld und Ergebnissen

Die Kurier-Redaktionsgesellschaft weist rund

Quelle: Unternehmensangaben, DIEMEDIEN.at; Geschäftsjahre des Kurier enden jeweils mit 30. Juni. Die ausgewiesenen Kalenderjahres sind jeweils die Abschluss-Stichtage. 2019 meint also das Geschäftsjahr 2018/19.

Kronehit: Die Entwicklung von Umsätzen und Ergebnissen

Das erste bundesweite Privatradio Kronehit gehört zu je 50 Prozent Kronen Zeitung und Kurier.

Quelle: Unternehmensangaben, DIEMEDIEN.at

Styria und Kleine Zeitung: Die Entwicklung von Umsätzen und Ergebnissen

Die Styria Media Group ist mit Kleine Zeitung, Die Presse, Willhaben.at und 50 Prozent an der RMA Österreichs zweitgrößter klassischer Verlagskonzern.

Quelle: Unternehmensangaben, DIEMEDIEN.at

Moser Holding (Tiroler Tageszeitung): Die Entwicklung von Umsätzen und Ergebnissen

Die Innsbrucker Moser Holding zählt mit Tiroler Tageszeitung und 50 Prozent an der RMA zu Österreichs größten klassischen Verlagskonzernen.

Quelle: Unternehmensangaben, DIEMEDIEN.at; Geschäftsjahre der Moser Holding enden jeweils mit 30. Juni. Die ausgewiesenen Kalenderjahres sind jeweils die Abschluss-Stichtage. 2019 meint also das Geschäftsjahr 2018/19.

VGN (früher: Verlagsgruppe News): Die Entwicklung von Umsätzen und Ergebnissen

Die VGN (früher: Verlagsgruppe News) ist Österreichs größter Magazinkonzern.

Quelle: Unternehmensangaben, DIEMEDIEN.at.