• 2022 wird ein ziemlich entscheidendes Jahr für die Medienbranche - schon durch die anstehenden Besetzungen: Publikumsrat und Stiftungsrat des ORF im Frühjahr, im Spätsommer ist die Medienbehörde KommAustria dran. Und schon früher die Geschäftsführung der millionenschweren Medienförderstelle RTR - deren Geschäftsführer Oliver Stribl geht mit März 2022 als Geschäftsführer zur Wien Holding, kurz bevor sein RTR-Vertrag ausläuft.
  • Worum es da geht, und wann was passiert, steht in diesem Lexikonstichwort.
  • Und warum es dann 2026 noch interessanter werden könnte in Sachen Politik und ORF, Gremien und General
  • Die neue ORF-Führung unter General Roland Weißmann tritt ihren Dienst an, bestellt für fünf Jahre. Eine Vielzahl von ORF-Führungsjobs wird damit neu besetzt - vom Administrations- und Personalchef über den neuen Newsroom samt Chefredaktion und multimedialen Ressortleitungen bis zu Senderchefs (FM4) und Chefredakteuren (ORF 3, Landesstudios). Job-Übersicht unter ORF-Personal
  • Die GIS wird im Frühjahr 2022 um 8 Prozent erhöht - fix ist das jedenfalls das Programmentgelt für den ORF, rund zwei Drittel davon. Und viele Abgaben auf die GIS von Bund und Ländern steigen mit. GIS
  • Die Digitalförderung für bestehende Medien soll spätestens 2022 starten - mit mehr als 50 Millionen Fördervolumen im ersten Jahr, danach 20.
  • Eine Novelle zum ORF-Gesetz ist zumindest Thema in der Regierung von ÖVP und Grünen, insbesondere mit mehr Möglichkeiten für reine Onlineformate für die geplante ORF-Streamingplattform ORF-Player.

 

Das Letzte: Updates zum Ein-/Ausklappen

Die EU-Kommission gibt Österreich am 20. Dezember 2021 das Okay für die schon lange geplante neue Digitaltransformationsförderung. Die EU muss neue staatliche Beihilfen notifizieren. Die Förderung soll - grob - bestehende, klassische Medien bei Digitalprojekten unterstützen, insbesondere projektbezogen. Im ersten Jahr 2022 sollen mehr als 50 Millionen Euro ausgeschüttet werden (mit 2021 und 2020 nicht ausgeschütteten, aber zurückgestellten Förderungen). Regulär sind 20 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen.

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