Auch in Zeiten von Twitter und Co eine zentrale Informationsplattform von ORF und den meisten österreichischen Tageszeitungen – bis auf die größten, Krone und Heute.

Das Letzte: Updates zum Ausklappen


Bilder des Kanzleramts-Fotografen über EU-Gipfel bestimmen Bildberichterstattung österreichischer Medien
Die Bildberichterstattung vom EU-Gipfel der Regierungschefs in österreichischen Medien bestimmen (wieder einmal, aber nun sehr augenfällig) Fotos des Kanzleramts-Mitarbeiters Arno Melicharek. Seine Aufgabe ist es, den Kanzler nicht allein im Wortsinn in möglichst schönem Licht darzustellen. Die APA schickt (wie schon oft etwa von Auslandsreisen des Kanzlers) mit dem Vermerk "BKA/Arno Melicharek" aus. Matthias Cremer (Der Standard) und Armin Wolf (ORF) thematisieren das problematische Zusammenspiel auf Twitter (Wolf: "Kommen irgendwann auch Gipfel-Berichte von einem Kanzleramts-Pressereferenten?"). APA-Chefredakteur Johannes Bruckenberger verweist auf die Kennzeichnung, die nicht alle Medien klar auswiesen. Viele hatten im Fotocredit sogar: "APA/BKA/Arno Melicharek" – aber fällt das den Leserinnen und Lesern gleich auf?

APA spart 25 Stellen ein, 15 in der Redaktion
APA-Geschäftsführer Clemens Pig lädt die Belegschaft am 5. Mai 2020 zu einem "Videostatement". Doch statt des erwarteten Lobes für die Leistungen der Belegschaft verkündet Pig ein einschneidendes Sparpaket: 15 von 145 Vollzeitstellen in der Redaktion würden bis Ende 2021/Anfang 2022 eingespart, insgesamt 25 Jobs in der APA-Gruppe mit ihren rund 500 Mitarbeitern. Pig erklärt die Kürzungen mit 2021 bevorstehendem Aufwand für Quinquennien. Sechs Mitglieder der Redaktion, darunter die Brüssel-Korrespondentin, sollen gekündigt werden (beziehungsweise ihre Verträge einvernehmlich aufgelöst), die übrigen Einsparungen will Pig mit Teilzeiten, Karenzierungen, nicht Nachbesetzen von Pensionierungen erreichen. Kurzarbeit, wie sie viele andere Medienunternehmen in der Corona-Krise sie praktizieren, lehnt Pig ab, sie sei nicht nachhaltig. Er erwarte für 2021 ein Umsatzwachstum von nur einem Prozent (nach vier Prozent in den vergangenen Jahren) und Kostensteigerungen von fünf Prozent, erklärt Pig die Maßnahmen.

Neues STANDARD-Ranking der größten österreichischen Medienhäuser
Alle Jahre wieder stelle ich für den STANDARD eine Übersicht der größten Medienhäuser Österreichs zusammen, gereiht nach (möglichst) konsoldierten Umsätzen nach Eigenangaben, Jahresabschluss oder - wo bis zur Veröffentlichung nichts davon aufzutreiben ist - Schätzungen. Die Übersicht finden Sie, regelmäßig aktualisiert, auch auf DIEMEDIEN.at.

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