Die alte Aula wurde 2018 auf Druck der damaligen Regierungspartei FPÖ wegen rassistischer Formulierungen eingestelltes, ein extrem rechtes Magazin der freiheitlichen Akademikerverbände. 2019 als Neue Aula in einem neuen Verlag, aber mit ähnlicher Besetzung wiedergegründet.

In diesem Stichwort finden Sie vorerst nur sehr knappe Infos über die Wiedergründung der Aula 2018.

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Aula“ kehrt als „Neue Aula“ wieder – für nur eine Ausgabe
Die alte Aula der freiheitlichen Akademikerbände wurde im Juni 2018 auf Druck der damaligen Regierungspartei FPÖ eingestellt, als das Monatsmagazin Österreichs Song-Contest-Kandidat Cesár Sampson als "Quotenmohr" bezeichnete. Die Neue Aula erscheint erstmals im Oktober 2019 wieder – aber nur für eine Ausgabe. Wenige Tage nach Erscheinen teilt der Verlag mit, dass es aus finanziellen Gründen auch schon wieder vorbei sei. Die Neue Aula erschien in einem neuen Verlag, aber mit dem alten "Schriftleiter", der nun als Herausgeber firmiert: Martin Pfeifer, bis 2019 FPÖ-Funktionär in Graz. Verleger ist Albert Engelmann, bis Oktober 2019 lokaler FPÖ-Funktionär in Oberösterreich und Herausgeber der rechtskatholischen Publikation Der 13., gegründet von seinem Vater. In der Neuen Aula mit dem Claim "Politisch unkorrekt – Monat für Monat" wird Deutschland unter Angela Merkel in seiner "Unmenschlichkeit" mit dem NS-Regime auf eine Stufe gesetzt. SOS Mitmensch verweist etwa auf die Verteidigung der Identitären im Heft, Zweifel am Überfall Deutschlands auf Polen 1939. In der Neuen Aula schreibt etwa auch Fred Duswald, der mehrfach KZ-Überlebende als "Massenmörder" und "Landplage" verunglimpft hat. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verurteilte Österreich nur wenige Tage vor der Neuauflage der Zeitschrift, weil Gerichte Klagen gegen diese Verleumdungen abwiesen (Entscheidung unter diesem Link). 2018 hat der damalige FPÖ-Vize Norbert Hofer noch erklärt, wer in der (alten) Zeitschrift Aula "publiziert, hat die Chance auf eine weitere Karriere in der FPÖ verwirkt". Coverboy und freundlich portätiert in der ersten Neuen Aula: Ex-Innenminister Herbert Kickl. Link zur Website der Neuen Aula: https://www.neueaula.com/

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