Geld der Userinnen und User: Das ist – neben Werbung – die wichtigste Finanzierungsquelle von Medien. Und weil in einer zunehmend digitalen Welt der größte Teil der Werbung an digitale Riesen wie Google und Facebook geht, wird dieses Standbein immer wichtiger. Nur: Die Bereitschaft zu bezahlen ist gerade in der digitalen Welt recht überschaubar. Insbesondere auch in Österreich.
  • Nur 9 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher haben 2018 für Online-Nachrichten bezahlt.
  • Mehr als ein digitales kostenpflichtiges Newsmedium leistet sich nur eine sehr kleine Minderheit, zeigen internationale Umfragen. Das bedeutet: Nur ein oder wenige Anbieter pro Land/Region können sich so ernsthaft finanzieren.
  • Video-Streaming, Audio-Streaming, und dann erst News. Müssen sich Menschen für nur ein Bezahlangebot entscheiden, wählen die meisten eine Video-Streamingplattform, an zweiter Stelle folgt Audiostreaming, erst an dritter ein Newsangebot.
  •  erzielen einzelne Medien wie der britische Guardian relevante Einnahmen.
  • Digital Divide. Bezahlschranken bergen die Gefahr einer Mehrklassengesellschaft der Information – wer zahlt, ist besser/umfassender/geprüfter informiert.

Hinweis: Dieses Lexikonstichwort liefert noch Antworten und Daten, warum Menschen für Onlineinhalte bezahlen sollten und vor welchen Finanzierungsproblemen von A wie Adblocker und Amazon über N wie Netflix und S wie Spotify bis Y wie Youtube journalistische Medien in der digitalen Welt stehen, wie hoch die Bezahlbereitschaft international und in Österreich ist und welche österreichischen Medien auf digitale Bezahlinhalte setzen.

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