Stefanie Groiss-Horowitz (* 1. März 1977) ist nach zwei Jahrzehnten im ORF ab 18. September 2017 Senderchefin von Puls 4 bei ProSiebenSat1Puls4, ab 2019 auch verantwortlich für den neuen Nachrichtenkanal Puls 24.

Das Wichtigste

  • Stefanie Groiss-Horowitz übersiedelt mit August 2017 vom Küniglberg nach St. Marx, vom öffentlich-rechtlichen ORF zur größten privaten Fernsehgruppe ProSiebensSat1Puls4 im Besitz des deutschen börsenotierten Fernsehriesen ProSiebenSat1, geführt vom Gründer und Langzeitboss der österreichischen Mediengruppe Markus Breitenecker.
  • Bei Puls 4 verantwortet sie 2019 auch den Start des Nachrichtensenders Puls 24, für den die Gruppe eine Art Inhouse-Nachrichtenagentur für all ihre Sender schafft – bei denen sie das darf. Die Wettbewerbsbehörde erlaubte die Übernahme von ATV 2017 unter der Bedingung, dass etwa die ATV-News bis Frühjahr 2022 eigenständig produziert werden.
  • Groiss-Horowitz verantwortet bei Puls 4 etwa die erste (und vorerst einzige) österreichische Staffel des RTL-Erfolgsformats Ninja Warrior, produziert mit einem ungarischen Privatsender in Budapest (2018). 2020 holt sie das ProSieben-Erfolgsformat The Masked Singer nach Österreich, für das sich auch der ORF interessiert hatte.
  • 1998 hat Groiss in der Öffentlichkeitsarbeit des ORF begonnen, sie war Büroleiterin von Programmdirektor Reinhard Scolik, leitete die Redaktion des jungen Vorabendmagazins Wie bitte? (mit Eva Weissenberger, April 2007 bis März 2009, gestaltete Am Schauplatz-Beiträge. 2007 bis 2011 arbeitete sie in der strategischen Programmplanung an der Positionierung von ORF 1. Ab 2011 betreute und entwickelte sie Event- und Dokusoap-Formate (Undercover Boss, Die härtesten Jobs Österreichs, A-Team) für ORF 1, bis die Champions League wieder (vorübergehend 2015/16 bis 2018/19) auf den Mittwoch-Sendeplatz des jüngeren ORF-Fernsehkanals zurückkehrt. 2014/15 leitete Groiss-Horowitz die Vorausscheidung und Delegation zum österreichischen Beitrag (The Makemake) für den Song Contest in Wien.

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