Kleine vs. Krone, Styria gegen Mediaprint: Der Zweikampf prägt – ganz grob – die Medienmärkte im Süden, in der Steiermark und in Kärnten. Vorerst ein gemeinsamer, erster Überblick:

Der dominierende Player

  • Die Styria Media Group wird nicht müde zu betonen, dass sie nicht der Kirche gehört und nie der Kirche gehörte. Stimmt: Sie gehörte mehr als ein Jahrhundert dem Katholischen Pressverein in der Diözese Graz-Seckau, ein Verein von um die 100 oder mehr interessierten und engagierten Katholiken. Seit 1997 hält dieser Klub, etwas moderner in Katholischer Medienverein umbenannt, nur noch 1,67 Prozent. Doch er bestimmt den Vorstand der Katholischer Medienverein Privatstiftung, der nun 98,33 Prozent an der Styria Media Group gehören, und den Aufsichtsrat der Styria Media Group.  Ganz ohne Kirche geht es freilich nicht: Wer Obmann dieses für Österreichs drittgrößtes Medienunternehmen recht bestimmenden Medienvereins wird, braucht zum Beispiel die Zustimmung des Bischofs.
  • In der Gruppe zum Beispiel: Kleine Zeitung, Die Presse, bis September 2016 das Wirtschaftsblatt, Beteiligungen an der RMA, Sat.1 Österreich, eine Handvoll Zeitschriften wie Wienerin und Miss, die Privatradios Antenne Steiermark und Antenne Kärnten und nicht zuletzt Portale wie Willhaben.at (mit Schibsted). Zeitungsmarktbeherrscher in Kroatien, aus Sloweniens Zeitungsmarkt hat sich die Styria 2014 nach langem, teurem Leiden zurückgezogen.

Im Lexikonstichwort finden Sie vorerst Daten und Timelines zum regionalen Zeitungs- und Onlinemarkt. Mehr zu Styria und Styria-Medien unter den Links oben.

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