• Spätestens seit 2001 streiten die Hälfteeigentümer von Österreichs größter Tageszeitung, der Krone, öffentlich wahrnehmbar: Gründer Hans Dichand, seit seinem Tod seine Familie, auf der einen Seite. Die deutsche Funke-Mediengruppe auf der anderen.
  • Es begann damit, dass Hans Dichand seinen Sohn Christop im Juni 2001 als Nachfolger präsentierte, gegen den Willen der Mitgesellschafter. Und es geht seither vor allem um 1987, beim Einstieg der Deutschen, vereinbarte Vorrechte: garantierte Gewinne, Vorkaufsrechte, das Sagen in der Redaktion für die Dichands.
  • Rund ein Dutzend Schiedsgerichte nach Schweizer Recht berieten schon über vielen Streitigkeiten und vor allem Kündigungen dieser Rahmenverträge, ausgesprochen von der Funke-Gruppe, und bis 2021 jedenfalls stets zugunsten der Dichands entschieden.
  • 2021 versucht es die Funke-Gruppe, seit 2019 mit Signa-Boss René an Bord ihrer Österreich-Beteiligungsholding, vor ordentlichen Gerichten. Aber auch das nächste Schiedsgericht tagt da schon wieder - die Dichands haben es angerufen, weil die Funke-Gruppe die Gewinnausschüttung aus der Krone 2018/19 blockiert.
  • In diesem Lexikonstichwort liefere ich einen strukturierten Überblick des aktuellen Stands und der wichtigsten Konflikt- und Ansatzpunkte des Streits. Eine ausführlichere historische, aber nicht mehr ganz aktuelle und vielleicht durch Aktualisierungen etwas unübersichtlichere Darstellung finden Sie in diesem Beitrag zu meinem digitalen Krone-Buchprojekt: Kampfblatt Krone – Östereichs größtes Kleinformat im Kriegszustand.

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