Dietrich Mateschitz (* 20. Mai 1944) ist Gründer, Miteigentümer, Motor und Boss von Red Bull – und seinem Red Bull Media House. Und er hat die Quo Vadis Veritas Stiftung initiiert und dotiert, die hinter der Rechercheplattform Addendum steht.

Das Wichtigste

  • Dietrich Mateschitz (* 20. Mai 1944) ist Mastermind und 49-Prozent-Eigentümer des Energy-Drink-Weltkonzerns Red Bull. Sein Vermögen wird auf 15,6 Milliarden Euro geschätzt, er ist im Ranking des Trend der zweitreichste Mensch in Österreich.
  • Mateschitz verfolgt spätestens seit den 2000er Jahren die Idee eines Medienhauses, das Lebensgefühl und Lebenswelt von Red Bull von (Extrem-)Sport bis Party und Musik in die Welt trägt. Der Idee dienen vor allem Medien wie Red Bulletin und die gewaltigen Mengen an Videocontent über Red-Bull-Events und Red-Bull-Helden im (häufig) meistgenutzten Youtube-Channel Österreichs und auf Redbull.com unter TV. Die Holding für seine Medienideen ist das Red Bull Media House. Es finanziert sich zum größten Teil aus Beiträgen des Mutterkonzerns in deutlich dreistelliger Millionenhöhe und nur zu einem Bruchteil (rund 60 Millionen) aus dem Markt.
  • Um das Medium Fernsehen zu lernen, übernahm Mateschitz den Regionalkanal Servus TV und machte daraus 2009 Servus TV – dessen Programm der Fan von Heimatgefühl und Dokus wesentlich bestimmt. Kommerziell recht erfolgreicher Ableger: Servus in Stadt und Land, das reichweitenstärkste monatliche Kaufmagazin des Landes.
  • Die Produktionsfirma Terra Mater Factual Studios produzieren auch mit der BBC und Leonardo di Caprio vor allem Dokus (etwa The Ivory Game), gelegentlich auch Fiction.
  • Ende 2017 gründet Mateschitz mit dem internationalen Münchner Großproduzenten Jan Mojto eine gemeinsame Produktionsfirma, wo der frühere Burgtheater-Intendant und Ex-Programmdirektor von Servus TV, Matthias Hartmann, eine global vernetzte Krimi-Reihe im Fußballermilieu (Das Netz) entwickelt.
  • Mateschitz initiierte und dotierte 2017 die Rechercheplattform Addendum – und begleitet sie mit einem Wutbürger-Interview etwa über Migrationsthemen in der Kleinen Zeitung ein, das Erwartungen eines „Alpen-Breitbart-News“ weckt. Das wird Addendum definitiv nicht. Mateschitz äußert sich – etwa 2019 – ziemlich enttäuscht vom Produkt.
  • Solange Mateschitz Konzernboss ist, hat er das Sagen. Sein Sohn und voraussichtlicher Erbe Mark Mateschitz (* 7. Mai 1992, geborener Gerhardter), arbeitet im Konzern. Aber die thailändische Familie Yoovidhya, mit der Mateschitz Red Bull gegründet hat, hält die Mehrheit von 51 Prozent. Über die Nachfolge des Konzernherrn wurde schon Disput unter den Gesellschaftern kolportiert. Die Medienaktivitäten hängen wesentlich an Mateschitz senior.

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Das Letzte: Updates zum Ausklappen


Dietrich Mateschitz stellt Rechercheplattform „Addendum“ nach drei Jahren ein
Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz verabschiedet sich per Aussendung am 4. August 2020 von seiner Rechercheplattform Addendum, die er über seine Quo-Vadis-Veritas-Stiftung seit 2017 finanziert hat. 57 Mitarbeiter, darunter hochkarätige (vor allem auch Daten-)Journalistinnen und Journalisten, verlieren ihren Job. Addendum hat in den Corona-Monaten stark auf den regierungskritischen Mediziner Martin Sprenger gesetzt, in den Tagen vor dem Ende veröffentlichte die Plattform noch eine große und profunde Recherche über die Telegram-Aktivitäten Rechtsextremer, darunter Identitären-Chef Martin Sellner, und ihre Verbindungen zu Verschwörungstheoretikern. Daraus lassen sich Theorien zum Ende von Addendum stricken. Klar ist: Gutsherr Mateschitz hat es sich wieder einmal anders überlegt, er wünscht sich nun "lösungsorientierte Projekte jenseits der politischen Alltagsauseinandersetzungen" von den journalistischen Medienaktivitäten, die er unterstützt. Die soll nun ein neues Medienprojekt liefern, an dem ein Kernteam nach meinen Informationen schon arbeitet, als die Botschaft vom AddENDum verlautbart wird. In Stellenanzeigen werden da gerade Journalistinnen und Journalisten für Print, Online und Social Media für eine neue crossmediale Plattform gesucht, die Deutschland, Österreich und die Schweiz abdecken soll mit einem "neuen faktenbasierten Stil". Klingt stark nach Mateschitz.  Red Bull Media House Servus TV.

Servus TV / Red Bull kauft Formel-1-Rechte – und teilt 50:50 mit dem ORF
Servus TV aus dem selbst F1-Rennställe betreibenden Hause Red Bull übernimmt die TV-Liverechte an der Formel 1 für drei Jahre von 2021 bis 2023. Der ORF bekommt die Hälfte der Übertragungen als Sublizenznehmer. Den großen Preis von Österreich in Spielberg übertragen beide Sender parallel. Das tun Servus TV und ORF in einer gemeinsamen Presseaussendung am 7. Juli 2020 offiziell kund. Bisher dürfte die Formel 1 den ORF in den vergangenen Jahren (nach meinen groben Infos) zwischen 10 und 15 Millionen Euro gekostet haben.

VGN verliert Auftragsproduktion für „Bühne“ an Red Bull Media House
Das Theater- und Kulturmagazin Bühne des Wiener Bühnenvereins wird nach Jahrzehnten untreu: Erst vom Orac-Verlag auftragsproduziert, dann von dessen Käufer Trend-Profil-Verlag (Kurier) und schließlich seit der Formil-Fusion 2001 von Trend-Profil-Fusionspartner VGN (Verlagsgruppe News) wechselt das Heft mit Sommer 2020 zum Red Bull Media House, geben die neuen Partner am 26. Mai 2020 bekannt. Die Bühne kostete schon einen VGN-Geschäftsführer nach wenigen Wochen den Job: Matthias Schönwandt dachte in einem internen Rundmail 2011 laut darüber nach, Geschäftspartnern wie Vertretern des Bühnenvereins iPads zu schenken, für Mutterkonzern Bertelsmann war schon die Idee ein Verstoß gegen die Gütersloher Compliance-Regeln. Seit 2016 gehören die Bertelsmann-Anteile an der VGN Horst Pirker, der sich aber wohl auch nicht gern von dem Auftrag verabschiedet. Das Red Bull Media House verspricht dem Bühnenverein ein "führendes Feuilleton-Magazin" im deutschsprachigen Raum mit digitaler, multimedialer Plattform.

Chefprovokateur“ Jan Fleischhauer bekommt Servus-TV-Kolumne für Deutschland
Jan Fleischhauer bekommt mit 7. April eine wöchentliche, neun Minuten lange TV-Kolumne bei Servus TV für Deutschland, wenn man so will: Der Wegscheider für den größeren Markt. Titel: Jan Fleischhauer – 9 Minuten netto, dienstags um 19.09 Uhr. Die Süddeutsche Zeitung ordnete ihn als konservativen "Chefprovokateur" des Spiegel mit der Kolumne "Der schwarze Kanal" ein, als Fleischhauer 2019 zu Focus wechselt.

Manager Gerrit Meier verlässt Red Bull Media House
Manager Gerrit Meier verlässt die Red-Bull-Mediengruppe, wird intern am 24. März 2020 mitgeteilt, nach außen aber zunächst nicht bestätigt. Intern wird der Abgang mit nicht näher ausgeführten persönlichen Gründen erklärt. Meiers Abschied wurde schon länger erwartet – seit 2019 wird das Red Bull Media House Zug um Zug redimensioniert, es dürfte sich wieder mehr und mehr zur externen Marketingabteilung von Dietrich Mateschitz' Dosenweltkonzern entwickeln. Im Frühsommer 2019 verlagerte Mateschitz die Werbevermarktung von Servus TV zurück zum Sender. Meier kam im November 2016 vom US-Unterhaltungskonzern WWE zu Red Bull und war zunächst Geschäftsführer von Red Bull TV. Nach einem größeren Umbau Anfang 2017 leitete Meier die Einheit Red Bull Media Network für digitale Inhalte und Plattformen, in die digitale TV-Plattform auf Redbull.com mündete auch das aufgegebene Mateschitz-Langzeitprojekt Red Bull Global TV.

Champions League und Europa League ab 2021/22 bei Sky und Servus TV, ORF bekommt Euro-League-Spiele
Sky Österreich macht erst am 18. August 2020 offiziell, wer in Österreich alle 282 Spiele in allen Bewerben des europäischen Fußballbundes Uefa (Champions League, Europa League, Europa Conference League) zwischen 2021/22 und 2023/24 zeigen wird – diese Rechte holt sich die Pay-Plattform im Gegensatz zu Deutschland, wo sie gegen Dazn und Amazon Prime komplett leer ausgeht. 252 Spiele (in der Champions League etwa der Dienstag) hat Sky exklusiv. 18 Spiele der Champions League und Spiele der Europa League hat sich schon Ende 2019 Dietrich Mateschitz' Servus TV gesicherte. Die Champions League teilen sich bis dahin die Pay-Plattformen Sky und Dazn, die Europa League liegt bei Dazn mit Free-TV-Spielen bei Puls 4. Der ORF sichert sich ab 2021/22 ein Rechtepaket an der Europa League (Donnerstagspiele). Erst im Mai 2020 verlautet von Servus TV offiziell: Ab Sommer 2021 zeigt der Mateschitz-Kanal nach eigenen Angaben pro Saison 33 Spiele aus Champions League (Erstauswahlrechte für Mittwochspiele) sowie Europa League und Europe Conference League (was sich rechnerisch mit den Sky-Angaben nicht ganz leicht ausgeht). Der Fokus liegt auf Red-Bull-Vereinen. Allein Servus soll laut einer Quelle 17 bis 18 Millionen geboten haben, bestätigt ist das nicht. Sportrechte

Weniger Geld für Red Bull Media House
Ende September 2019 legt das Red Bull Media House seinen Jahresabschluss für 2018 beim Firmenbuch vor: Die Umsätze sind von 482,4 auf 447,7 Millionen Euro zurückgegangen. Nach meinen Schätzungen kommen rund 60 Millionen davon aus dem Markt (Werbung, Vertrieb) und die übrigen nun 380 Millionen aus dem Mutterkonzern Red Bull. Red Bull gibt keine Auskunft über Wirtschaftsdaten seiner Mediengruppe. Ich tippe: Die Mutter hat ihre gewaltigen Beiträge weiter reduziert, der Marktumsatz dürfte grob gleichgeblieben sein. Ab Sommer 2019 vermarktet Servus TV seine Werbung eigenständig und unabhängig vom Red Bull Media House, dem die Servus Medien GmbH aber weiter zu 100 Prozent gehört.

TV-Marktanteile: Servus TV zieht im August 2019 gleich mit ATV und Puls 4
Dietrich Mateschitz' Red-Bull-Kanal Servus TV holt im August 2019 erstmals die österreischen Privatsender der ProSiebenSat1Puls4-Gruppe ein: 3,4 Prozent Marktanteil (nach 2,4 im August 2019 und 3 im Juli) schaffte der Sender vor allem dank Sport: MotoGP in Spielberg brachte den besten Sendungsmarktanteil in der Geschichte, ATP-Tennis mit Dominic Thiem aus Kitzbühel und ein Testspiel von Red Bull Salzburg gegen Real Madrid stützten die Quote ebenfalls. Das könnte Appetit auf mehr machen: Ende 2020 läuft der ORF-Vertrag mit der Formel 1 ab, in den Jahren danach die mit dem ÖSV vereinbarten Skirechte (Ende 2021 die Auslandsbewerbe, Ende 2022 die Inlandsbewerbe). In der Werbezielgruppe (12 bis 49 Jahre) steht es im Privatfunk im August 2019: 4,9 Prozent für Puls 4, 4,8 Prozent für ATV, 3 Prozent für das älter programmierte Servus TV.

Stefan Kaltenbrunner verlässt „Addendum“ Richtung Puls 4/Puls 24
Stefan Kaltenbrunner, erst im Sommer 2018 als Online-Chefredakteur vom Kurier zu Addendum gewechselt, verlässt Dietrich Mateschitz' Rechercheplattform auch schon wieder und wird Chefredakteur Online und bald auch des Nachrichtensenders Puls 24 bei ProSiebenSat.1Puls4.

Neues STANDARD-Ranking der größten österreichischen Medienhäuser
Alle Jahre wieder stelle ich für den STANDARD eine Übersicht der größten Medienhäuser Österreichs zusammen, gereiht nach (möglichst) konsoldierten Umsätzen nach Eigenangaben, Jahresabschluss oder - wo bis zur Veröffentlichung nichts davon aufzutreiben ist - Schätzungen. Die Übersicht finden Sie, regelmäßig aktualisiert, auch auf DIEMEDIEN.at.

Die 100 reichsten Österreicher 2019 – mit Medien-Playern wie Mateschitz, Benko, Dichand, Falk, Taus
Die Österreichsten 2019: Das Wirtschaftsmagazin Trend reiht und taxiert, wie alle Jahre im Sommer, die 100 reichsten Menschen und Familien des Landes. Unter ihnen finden sich auch einige Schlüsselspieler der Medienbranche. Ein Überblick aus Medien-Sicht, hoffentlich einigermaßen vollständig – Anregungen immer willkommen:
  • Platz 2 mit laut Trend 15,6 Milliarden Euro: Dietrich Mateschitz. Der Dosenmilliardär leistet sich und seinem Konzern ein Red Bull Media House mit Servus TV, Redbull.com, ein Red Bulletin, Servus in Stadt und Land, eine Produktionsfirma und ein Magazin namens Terra Mater sowie eine Rechercheplattform namens Addendum.
  • Platz 8 mit 4,1 Milliarden Euro: René Benko. Der Immobilien- und Handelstycoon ist seit Ende 2018 mittelbar an Krone und Kurier beteiligt – über eine Beteiligungsgesellschaft der deutschen Funke Mediengruppe und mit der Option, die gesamten 50 Prozent an der Krone (und wohl auch der fast 50 Prozent am Kurier) von den Deutschen zu übernehmen, wenn die Vorrechte der Miteigentümer Dichand erfolgreich gekündigt sind. Im September 2019 wird mit einer Entscheidung eines Schiedsgerichts nach Schweizer Recht darüber gerechnet.
  • Platz 59 mit 680 Millionen Euro: Familie Dichand. Den Krone-Erben Helga, Michael, Johanna und Christoph Dichand gehört neben 50 Prozent an Österreichs größter Zeitung noch eine gewaltige Kunstsammlung und die eine oder andere Immobilie. Unter den Nachkommen von Hans Dichand (+2010) und Helga Dichand hat nur Christoph Dichand hat Kinder (zwei Söhne, eine Tochter) aus seiner Ehe mit Eva Dichand (Heute).
  • Platz 61 mit 400 bis 650 Millionen Euro: Noah und Samuel Falk, die Erben von Ex-Krone-Mitbegründer und Ganze Woche-Boss Kurt Falk (+2005). Noah führt die auflagenstärkste Wochenzeitung/-illustrierte ohne seinen Bruder mit Falks ehemaliger Assistentin.
  • Platz 79, ebenfalls in der Liga 400 bis 650 Millionen: Josef Taus. Der Industrielle und ehemalige ÖVP-Chef betreibt etwa die Zeitungsdruckerei Herold. Der medieninteressierte Unternehmer verhandelte etwa auch schon einmal über eine Beteiligung an Datum.
Mediale Verbindungen oder Medien-Geschichte haben auch noch ein paar andere der Österreichsten, die mir auffielen: Aus den Weiten der Familien Porsche und Piech (Platz 1 mit 37 Milliarden) kommt auch der Anwalt Hans Michel Piech, der rund 12,5 Prozent an der ST VerlagsbeteiligungsgesmbH hinter dem Falter hält. Der Bauindustrielle Hans Peter (Platz 22 mit 1,81 Milliarden) ist nicht nur wesentlicher Financier der Neos, sondern auch ihr Stiftungsrat im ORF (ab 2014 und auch 2019 noch). Immobilien- und Bank-Multimillionär Günther Kerbler (Platz 71 mit 400 bis 650 Millionen) versuchte in den 1990ern schon einmal, ein Wirtschaftsmagazin zu betreiben (New Business), er versuchte, die AZ zu retten, er half, den Falter durch gröbere Schwierigkeiten zu bringen und unterstützte ein alternatives Wiener Fernsehprojekt namens TIV.

Mateschitz nimmt Servus TV zur Brust – und löst den Sender aus dem Red Bull Media House
Die Mitarbeiter von Servus TV werden, durchaus überrascht, davon informiert, dass der Sender künftig nicht mehr Teil der Medienholding Red Bull Media House ist und nun auch formal direkt an Konzernboss Dietrich Mateschitz berichtet. Das bedeutet auch: Das Red Bull Media House vermarktet den Sender nicht mehr. Und damit ist auch klar, dass der erst im Mai 2018 angeheuerte Vermarktungschef Gerhard Riedler, davor Mediaprint-Geschäftsführer, die Gruppe spätestens mit Ende 2019 verlässt, eher rascher.

Red Bull verkündet Aus für Red Bull Music Academy und Red Bull Radio
Ende März informiert Red Bull die Mitarbeiter seiner Red Bull Music Academy und des Red Bull Radio mit 31. Oktober 2019, am 4. April wird das vom Konzern nicht begründete Ende der 1988 gegründeten globalen Veranstaltungsreihe publik. Künstler protestierten und boykottierten die Academy und vor allem die 20-Jahr-Ausgabe in Berlin nach Dietrich Mateschitz' Wutbürger-Interview in der Kleinen Zeitung am 8. April 2017. Mehr zu Mateschitz' Aufsehen erregenden Positionen etwa zur Migrationspolitik etwa unter Addendum.

Dietrich Mateschitz Plattform Addendum startet
Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz Quo Vadis Veritas Stiftung hat ihre journalistische Plattform Addendum mit einem ersten Rechercheprojekt ("Asyl - ein überholtes Konzept?") gestartet. Die All-Stars-Crew unter Michael Fleischhacker soll nach Mateschitz Vorstellungen aufzeigen, was in traditionellen Medien "fehlt" und so "näher an die Wahrheit" kommen. Die Ankündigung der Plattform mit Mateschitz' Wutbürger-Interview über das "Meinungsdiktat des politisch Korrekten“ in der Kleine Zeitung im April hat das Projekt im öffentlichen Bild etwas vorbelastet.

Neue Zürcher Zeitung stellt ihr Bezahlportal für Österreich – NZZ.at – ein
Das von Michael Fleischhacker konzipierte, im Jänner 2015 gestartete und bis Herbst 2016 geleitete Österreich-Portal des Konzerns der Neuen Zürcher Zeitung hat seine "Ziele nicht erreicht" und wird mit Ende April 2017 eingestellt. Fleischhacker ist da schon Projektmanager für Dietrich Mateschitz' Stiftung Quo Vadis Veritas und die Plattform Addendum.

Seitenblicke-Magazin landet bei den Fellners
Dietrich Mateschitz' Red Bull Media House hat sich im Herbst 2016 vom Seitenblicke-Magazin verabschiedet, das der Red-Bull-Boss einst Gründern wie Walter Meischberger abgekauft hat. Nun übernimmt die Mediengruppe Österreich das Markenrecht vom ORF und führt es ab 27. April als Beilage für Abonnenten und Kaufmagazin weiter (statt des eigenen Stars-Magazins).

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