Welche Medien konsumieren Österreicherinnen und Österreicher, wieviel Zeit widmen sie dem Medienkonsum? Gut ein Drittel ihrer Lebenszeit könnte es schon sein, jedenfalls ein Drittel ihres Tages. Und woher beziehen sie ihre Nachrichten?

Verweile doch: Medienkonsum in Österreich

Der so genannte Media‐Server liefert seit Mitte November 2015 erste vergleichende Daten über die Nutzung der verschiedenen Mediengattungen: Wie lange und wann konsumieren Österreichs Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren und einzelne Zielgruppen welche Medien?

Fast neun Stunden pro Tag

524 Minuten: So lange nützt jeder Österreicher jeden Tag ein Medium, ob Fernsehen, Radio, Internet, Zeitung, Magazin oder Außenwerbung, sagen die ersten Ergebnisse des Media‐Server. Sie basieren auf 15.206 Interviews, repräsentativ ausgewählt für die Bevölkerung ab 14 Jahren, geführt zwischen Mitte 2014 und Mitte 2015 von GfK und Ifes. Je nach Wunsch des oder der Befragten online oder persönlich geführt.

Die Ergebnisse unterscheiden sich da und dort von Einzelstudien wie der Media‐Analyse und dem Teletest. Daten von Media‐Analyse, Teletest, Radiotest, ÖWA Plus und Outdoor (OSA) werden in den Media‐Server fusioniert, die Einzelstudien liefern damit weiter die Werte für Titel und Sender und Plattformen.

Wie die Gesamtbevölkerung sieht und hört und liest und nutzt

524 Minuten Medienkonsum, also grob 8 Stunden und 44 Minuten, nutzen Österreicherinnen und Österreicher ab 14 Jahren im Schnitt Medien, sagt also der Mediaserver. Natürlich auch mehrere gleichzeitig. Die 524 Minuten sind aber offenbar um Doppelnutzung bereinigt – wenn man die Nutzungszeiten der Mediengattungen addiert, kommt man auf 628 Minuten.

Hier also die Nutzung der Mediengattungen „gestern“ in Prozent (Reichweite) und in Minuten laut Media‐Server 2014/15:

203 Minuten Radio

77 Prozent sagen laut Media‐Server, sie haben gestern Radio gehört, im Schnitt über 203 Minuten. Die erste Information des Media‐Server geht auf die Nutzungskanäle hier nicht näher ein. Ich versuche, mehr dazu herauszufinden.

188 Minuten Online

71 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren sagen, sie nutzten am Vortag das Internet, im Schnitt über 188 Minuten.

In der Gesamtbevölkerung nutzt die Mehrheit (53 Prozent) demnach über PC/Laptop über im Schnitt 112 Minuten; 35 Prozent mit ihrem Smartphone, und das über 69 Minuten.

188 Minuten TV

81 Prozent geben an, sie haben am Vortag ferngesehen, im Schnitt über 188 Minuten.

79 Prozent sagen, sie haben das gerade laufende, lineare Fernsehprogramm am Vortag konsumiert, und das im Schnitt 181 Minuten lang. 6 Prozent konsumierten demnach im Schnitt 8 Minuten lang aufgenommene Fernsehprogramme auf dem TV‐Gerät. 2 Prozent für 2 Minuten im Schnitt Mediatheken über das TV‐Gerät. Und sieben Prozent sahen online fern – über 9 Minuten. 75 Prozent sehen alleine klassisches TV.

49 Minuten Print

65 Prozent der Menschen ab 14 geben an, sie nutzten am Vortag ein Printmedium, und das über 49 Minuten.

58 Prozent griffen gestern zur Tageszeitung und nutzten sie laut Media‐Server 36 Minuten, meist mit besonders geringer Parallelnutzung. Zehn Prozent nutzten am Vortag eine regionale Wochenzeitung (über 4 Minuten) und 16 Prozent Magazine (über 10 Minuten).

Und die junge Zielgruppe?

Der Media‐Server liefert auch Daten für einzelne Zielgruppen, wir werfen hier einen groben Blick auf den Medienkonsum jüngerer Menschen, hier zwischen 14 und 29 Jahren:

324 Minuten Online

94 Prozent der 14‐ bis 29‐Jährigen nutzten „gestern“ das Internet – über stolze 324 Minuten (am Wochenende sinkt bei ihnen die Nutzungszeit kaum – mit 320 Minuten).

Die 14–29-Jährigen sind laut Media‐Server pro Tag 174 Online‐Minuten mit Kommunikation beschäftigt, 41 Minuten mit Gaming/Spielen.

147 Minuten Radio

67 Prozent der jüngeren Zielgruppe hörten laut Media‐Server am Vortag Radio über im Schnitt 147 Minuten. Nicht alle allein über klassische Ultrakurzwelle, verrät der Media‐Server (nicht ganz überraschend) noch:

19 Prozent der 14–29-Jährigen hören regelmäßig Radio über das Smartphone.

142 Minuten TV

69 Prozent dieser jüngeren Zielgruppe nutzten am Vortag Fernsehen, das meint hier laufendes oder aufgenommenes Programm auf dem TV‐Gerät, und das über 142 Minuten.

27 Minuten Print

42 Prozent der Menschen zwischen 14 und 29 Jahren konsumierten laut Media‐Server am Vortag ein Printmedium, und das im Schnitt 27 Minuten lang.

35 Prozent geben an, sie griffen am Vortag zur Tageszeitung, durchschnittliche Nutzungszeit laut Media‐Server: 19 Minuten.

Mediennutzung: Gesamtbevölkerung vs. junges Publikum unter 29

Die Nutzungszeiten laut Media‐Server 2014/15 für den Vortag im Vergleich:

Gut zehn Stunden täglich in Deutschland

Die seit 1997 durchgeführte ARD‐ZDF‐Onlinestudie stellt für Deutschland Nutzungsdaten aus mehreren Quellen nebeneinander. Aber die Verhältnisse der Medien zueinander liefern ein grobes Bild. Die Onlinestudie kommt etwa für 2014 auf dort 240 tägliche Minuten Fernsehen, 192 für Radio, 111 für Internet, 23 für Zeitung, 27 für Tonträger, 22 für Bücher und 6 Minuten für Zeitschriften.

Klar: Nicht jedes Medium wird hier exklusiv genutzt. Die Menschen müssen ja auch noch ab und zu ein paar Stunden schlafen und nach Möglichkeit ein wenig arbeiten oder studieren.

Österreich: Mediennutzung im Detail

Meist umfangreichere, medienspezifischere Untersuchungen zeichnen für den Konsum der einzelnen Gattungen ein etwas anderes Bild.

178 Minuten pro Tag vor dem Fernseher

Das Ende des linearen Fernsehens wird schon eine ganze Weile ausgerufen, mit den Netflixes und Amazons dieser Welt.

2017 erreichte das (klassische) Fernsehen in Österreich laut Teletest mit durchschnittlich 186 Minuten pro Tag einen neuen Höchstwert. Der Wert – für Menschen ab zwölf Jahren – gibt allerdings nicht nur den Live‐Konsum an: inkludiert sind inzwischen auch PVR‐Aufzeichnungen und zeitversetzter Konsum von Programm bis sechs Tage nach der Ausstrahlung.

Die TV‐Nutzungszeit seit 1991 in Österreich finden Sie unter diesem Link auf medienforschung.orf.at.

186 Minuten sind die durchschnittliche Nutzungszeit aller (potenziellen) Zuschauerinnen und Zuschauer – also einschließlich jener, die an dem Tag nicht ferngesehen haben.

Wer fernsieht in Österreich, schaute 2017 im Schnitt 281 Minuten pro Tag, ebenfalls ein Höchstwert. Die Entwicklung dieser TV‐Verweildauer seit 1991 finden Sie unter diesem Link auf medienforschung.orf.at.

Wie die Reichweite des Fernsehens (also im Prinzip die Zahl der Zuschauer gemessen an der Gesamtbevölkerung) in den Altersgruppen aussieht (und mit dem Alter dramatisch steigt), zeigt dieses Chart auf medienforschung.orf.at

184 Minuten Radio pro Tag

Im Schnitt hören Österreicherinnen und Österreicher ab 10 Jahren 179 Minuten Radioprogramme; der Radiotest (2017) erhebt da Radiokonsum im wesentlichen unabhängig vom Empfangsweg, weist im Wesentlichen Werte für die klassischen, in Österreich empfangbaren Broadcast‐Radioprogramme aus.

66,7 Prozent Zeitungsleser

64,6 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher ab 14 geben – in der Media‐Analyse 2017 (mit mehr als 15.000 Interviews) – an, sie hätten am Vortag eine Tageszeitung gelesen oder durchgeblättert, Tendenz sinkend. In der Media‐Analyse 2015 waren es 68,4 Prozent. Werte inklusive Gratistageszeitungen, und die MA fragt ausdrücklich nach gedruckten Zeitungen.

In der Altersgruppe zwischen 14 und 19 Jahren geben 45,4 Prozent an, sie hätten gestern eine Tageszeitung gelesen oder durchgeblättert; von 20 bis 29 Jahre tun das 49,8 Prozent (Media‐Analyse 2017)

Die Nutzungszeit am Tag liegt nach anderen Quellen grob zwischen einer Viertel‐ und einer halben Stunde. Die Verbraucheranalyse ÖVA spricht von 30 Minuten für gedruckte Medien in der Gesamtbevölkerung und 14 Minuten bei Menschen unter 30.

Für Magazine lassen sich nur schwer – mit öffentlich zugänglichen Daten – Gesamtreichweiten aus der Media‐Analyse destillieren, sie differenziert zwischen Wochen‐ und Monats‐, zugleich aber Frauen‐ und Special‐Interest‐Magazinen.

71 Prozent täglich online

Das Meinungsforschungsinstitut Integral befragt für seinen Austrian Internet Monitor (AIM) seit 1996 regelmäßig 1000 Personen pro Quartal über ihre Onlinenutzung, laut Institut repräsentativ für Österreichs Bevölkerung ab 14 Jahren. Der Stand im Land im ersten Quartal 2017: 84 Prozent nutzen das Internet überhaupt (im Monat). 81 Prozent mehrmals pro Woche. 71 Prozent nutzen das Web laut AIM über das erste Quartal 2017 täglich.

Die Nutzung (überhaupt im Monat) in den jüngeren Zielgruppen zwischen 14 und 39 liegt laut AIM bei 98 bis 99 Prozent.

Wo endet das Web?

Aber was ist hier eigentlich mit Online‐Nutzung gemeint? Sind das rundum Medien‐Anwendungen? Je nach Definition von Medium.

Die regelmäßig durchgeführte, etwa für Langfristvergleiche gut verwendbare Onlinestudie von ARD und ZDF weist beispielsweise für 2014 111 Minuten Onlinenutzung aus und 166 Minuten Online‐Verweildauer pro Tag. Was treiben die Leute da, jedenfalls laut dieser Studie – Prestigeantworten wie bei jeder Umfrage nicht ausgeschlossen?

Je 82 Prozent wählten die Antwortmöglichkeit, dass sie mindestens einmal wöchentlich „Informationen suchen“ und „Suchmaschinen nutzen“. Beides impliziert zumindest die Möglichkeit, dass diese Menschen nach einer Bedienungsanleitung für ihr auf Willhaben.at gekauftes Epiliergerät suchen.

Platz 3 mit 79 Prozent: Senden/Empfangen von E‐Mails. Eher keine klassische Medien‐Nutzung. Rang 4 zählt schon weit eher dazu, liegt aber ein gutes Stück zurück – Wetterinformationen Abrufen, Nummer 5 gleich dahinter ebenso: „aktuelle Nachrichten nutzen“. Rang 6: „Apps auf Mobilgeräten nutzen“ – ein doch eher weites Feld. Und erst auf Platz 7 eines der Lieblingsthemen der Branche, hier etwas öffentlich‐rechtlich‐deutsch umschrieben: „Onlinecommunitys nutzen“. Das meint wohl Plattformen wie Facebook, Linkedin oder Xing.

Etwas überraschender Befund in Deutschland in der Onlinestudie für 2014: erstmals ging die Community‐Nutzung leicht zurück: 41 Prozent aller Internetnutzer waren „in ihrem privaten oder beruflichem Netzwerk aktiv“, 2014 waren es 39 Prozent. Und 74 nach 2013 76 Prozent der jungen Menschen unter 30 Jahren nutzten diese „Onlinecommunitys“ 2014.

Kleiner Haken am Schwund: Es gibt noch, viel weiter unten in der Rangliste, „Fotocommunities nutzen“ und noch ein Stück weiter „Microbloggingdienste/Twitter nutzen“. Instagram und Twitter zählen hier also nicht zu den Onlinecommunitys. Und unter „Chatten“ auf Platz neun, weit vor diesen Tätigkeiten, könnte man womöglich auch Whatsapp einordnen.

Unter die Onlinenutzung in der ARD/ZDF‐Studie fallen zum Beispiel auch Online‐Videospiele (2014 Platz 13), Onlineshopping (15), Musikdateien aus dem Internet (19), digitale Stadtpläne/Landkarten aus dem Internet nutzen (20) – die auch nicht so leicht in einen herkömmlicheren Medienbegriff passen.

Soll heißen: Selbst wenn man traditionellere Medien wie Zeitung, Magazin, Fernsehen, Radio und ihre Nutzungszeiten empirisch und statistisch formvollendet mit Onlinemedien vergleicht – sie sprengen den klassischen Medienbegriff mit gänzlich anderen Funktionen. Das bedeutet nicht: Online ist kein klassisches Medium – es ist nur viel mehr. Das sollte man bei der Interpretation der Daten nicht übersehen. Auch wenn das nicht allen Nutzern gleich wesentlich scheint – und etwa auch Werbekunden nicht immer.

Print und Online – Daten voller Missverständnisse

Noch ein Hinweis zu Onlinedaten ist mir wesentlich – und ich fühle mich als (im Grunde digitaler) Agenturjournalist ab 1991 und nur 4 Jahre von 1995 bis 1999 reiner Zeitungsjournalist relativ unverdächtig einer Print‐gewinnt‐Nostalgie:

Stellen Sie besser nicht die vermeintlich nächstliegenden Zahlen aus der Media‐Analyse und der Online‐Reichweitenstudie ÖWA Plus nebeneinander.

Die gängige Währung der Media‐Analyse für Tageszeitungen sind: Reichweiten gestern in der Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren, also tägliche Reichweiten und nicht etwa der sogenannte Weiteste Leserkreis – der WLK sagt für diese täglichen Medien: einmal in den vergangenen sieben Tagen gelesen oder durchgeblättert.

Wer www.oewa.at aufruft und ÖWA Plus anklickt, kommt zuallererst auf Daten über 1) Internetnutzer, 2) pro Monat und 3) Unique User. Zu einigermaßen vergleichbareren Zahlen (wiewohl aus unterschiedlichen  Studien) kommt man mit drei Umstellungen: Gesamtbevölkerung, mittlerer Tag (oder auch onlinemedienfreundlicher: Werktag, also Montag bis Freitag) und Reichweite in Prozent.

Rechenbeispiel: Die Zeitung Der Standard hatte etwa laut Media‐Analyse (2014) eine tägliche Reichweite von 5,7 Prozent, das entsprach 410.000 Leserinnen und Lesern.

derStandard.at hatte etwa zu der Zeit als Dachangebot laut ÖWA Plus eine Reichweite von 29,4 Prozent – bei Internetusern und im Monat, diese Daten erscheinen zunächst auf der Seite. Schaltet man auf die Gesamtbevölkerung um, sind das 24,5 Prozent im Monat. Nun kann man in einem nächsten Schritt auf Reichweite pro Woche umschalten, das ergibt 11,2 Prozent. Heruntergebrochen auf Werktage kommt man auf 3,9 Prozent Reichweite und im Sieben‐Tages‐Durchschnitt auf 3,6 Prozent Reichweite in der Gesamtbevölkerung. Das funktioniert übrigens nicht nur bei der Standard‐Gruppe so, und bei vielen anderen Medien ist das Verhältnis noch ein Stück dramatischer.

Es kann sich lohnen, Daten kritisch zu hinterfragen. Nicht allein jene in den Verkaufsfoldern oder in den Zusammenschlussanträgen von Medienhäusern. Und wenn Ihnen auf dieser Seite Daten unterkommen, die ihnen eigenwillig oder unglaubwürdig erscheinen, oder die Sie als falsch identifizieren – bitte lassen Sie es mich wissen.

Digitaler Nachzügler Österreich

Der Digital News Report des Reuters Institute, übrigens mitfinanziert von Google, kam 2015 zum Schluss, das Österreich auch in der Mediennutzung etwas langsamer tickt als die übrigen 17 untersuchten Länder – von den USA bis Japan und Australien, von Polen bis in urbane Gebiete der Türkei.

Die Befragung (2015) von gut 1000 Internetusern in Österreich und rund 30.000 insgesamt ergab etwa:

Im Schnitt der 18 untersuchten Länder bezeichnen 37 Prozent das Internet als ihre wichtigste Nachrichtenquelle – in Österreich sagten das damals nur 24 Prozent. 25 Prozent nannten in Österreich auf diese Frage gedruckte Medien – nummerisch mehr als das Web, als einziges Land in der Studie. 67 Prozent gaben in der Umfrage an, sie hätten in der Vorwoche eine Zeitung gelesen – mehr als in allen übrigen untersuchten Ländern.

Im Digital News Report 2016 ist Österreich noch immer das Land mit der höchsten Zeitungsnutzung als Nachrichtenquelle in der vergangenen Woche (eine etwas andere Fragestellung). Online und Social Media haben nun aber schon aufgeholt und liegen nummerisch knapp vor den Zeitungen.

Woher bekommen die Menschen politische Nachrichten? Ein internationaler Überblick mit Österreich in einer Print‐Ausnahmesituation. Sie können Mediengattungen mit Klick auf die Legende aus‐ und einblenden. Die Prozentwerte werden angezeigt, wenn Sie mit dem Cursor oder auf dem Touchscreen dem Finger auf die Balken tippen:

In vielen untersuchten Ländern lag und liegt das Fernsehen noch als primäre Nachrichtenquelle, also wieder der Kategorie aus 2015, vorne, auch in Österreich. – Aber längst nicht mehr in allen. Internet (inklusive soziale Medien) lag schon 2015 in Brasilien, den USA, Irland, Dänemark, Australien in Führung, und am deutlichsten in Finnland mit 46 Prozent Web zu 30 Prozent Fernsehen.

In Österreich fand das Reuters Institute 2015 auch relativ wenige genuin digitale Medien: Nur 21 Prozent konsumierten reine Online‐Medienmarken, 70 Prozent solche mit Print‐ oder TV‐Hintergrund. Nach dem Ende von NZZ.at mit April 2017 ist es noch eine weniger.

Weniger als in anderen Ländern nutzen österreichische Webuser laut Reuters Institute auch Social Media als Nachrichtenquelle: 32 Prozent konsumierten 2015 auf Facebook News, 16 Prozent auf Youtube, 11 Prozent Google+ und vergleichsweise bescheidene 4 Prozent holten Nachrichten vorzugsweise aus Twitter.