Der beherrschende Tiroler Medienkonzern um die Tiroler Tageszeitung , mit teils teuren, teils gelungenen Ausflügen in andere Bundesländer und in den nationalen Medienmarkt, etwa mit der RMA. Nach einigen munteren Eigentümerwechseln für's Erste doch wieder klar mehrheitlich in Familienbesitz.

Das Wichtigste

  • Die Moser Holding, beständig unter Österreichs fünf umsatzstärksten Verlagskonzernen, gehört der Erbenfamilie Gründers Joseph Stephan Moser.
  • Erst 2023 allerdings können die acht Nachkommen über ihre zusammen 75,01 Prozent am dominierenden Tiroler Medienkonzern verfügen – spätestens dann ist wohl mit Verkauf zu rechnen.
  • Wenn die Mosers verkaufen, wird sich auch die Bank für Tirol und Vorarlberg von ihren 24,99 Prozent verabschieden.
  • 2009/2010 wollte die Styria (Kleine Zeitung) all ihre Regionalmedien mit jenen der Moser Holding zusammenlegen; der Deal scheiterte – das Kartellgericht war schon eingeschaltet – letztlich an den handelnden Personen und ihren wirtschaftlichen Befunden.
  • Kern des Moserschen Medienhauses und seiner Dominanz im Land ist die Tiroler Tageszeitung samt Sonntagszeitung und kleinformatigem Gratis-Ableger TT kompakt.
  • Die Krone setzt der TT seit 1992 mit einer eigenen Tirol-Ausgabe zu.
  • Moser Holding und Styria revanchieren sich (unter anderem) mit der RMA (Regionalmedien Austria AG) – der österreichweite Gratiswochenzeitungsring um Bezirksblätter, Meine Woche und Wiener Bezirkszeitung ist reichweitenstärkstes Printmedium in Österreich.

Im Lexikonstichwort finden Sie etwa die Umsatzentwicklung der Moser Holding und woher die Einnahmen kommen, die Eigentumsverhältnisse innerhalb der Familie Moser und die Entwicklung der Reichweiten der Tiroler Tageszeitung und anderer Medien in Tirol.

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Media-Analyse 2018/19: Falter legt als einziger Titel bundesweit zu
Die Media-Analyse veröffentlicht die Reichweiten für Juli 2018 bis Juni 2019. Nur ein Titel kann bundesweit signifikant - also um mehr als die statistische Schwankungsbreite - zulegen: Der Falter steigert sich national von 2 auf 3,1 Prozent, in Wien von 5,3 auf 7 Prozent. Auf DIEMEDIEN.at verwende ich die jährlichen Media-Analyse-Werte (jeweils von Jänner bis Dezember). Die Daten für 2018/19 finden Sie unter diesem Link.

Neues STANDARD-Ranking der größten österreichischen Medienhäuser
Alle Jahre wieder stelle ich für den STANDARD eine Übersicht der größten Medienhäuser Österreichs zusammen, gereiht nach (möglichst) konsoldierten Umsätzen nach Eigenangaben, Jahresabschluss oder - wo bis zur Veröffentlichung nichts davon aufzutreiben ist - Schätzungen. Die Übersicht finden Sie, regelmäßig aktualisiert, auch auf DIEMEDIEN.at.

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