Rund 870 Millionen Euro zahlen die Österreicherinnen und Österreicher Jahr für Jahr unter dem Generaltitel Rundfunkgebühren. Gut 600 Millionen davon, das sogenannte Programmentgelt, gehen an den ORF. Der darf sie nur verwenden, um den öffentlich-rechtlichen Auftrag zu erfüllen – doch dieser Gesetzesauftrag reicht sehr weit. Ob der ORF genügend Gebühren für seinen Auftrag bekommt, zuviel oder zuwenig, überwacht die Medienbehörde KommAustria. Spätestens alle 5 Jahre müssen der ORF und sie die Höhe der Gebühren überprüfen –  zuletzt 2017. Die Regierung von ÖVP und FPÖ will 2018 die GIS durch eine Finanzierung aus dem Bundesbudget ersetzten – das dürfte die politische Abhängigkeit durch, womöglich jährliche, Budgetverhandlungen erhöhen.

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