Das größte Medienhaus im kleinsten Bundesland - relativ gesehen: Eugen A. Russ und seine Russmedia dominieren Vorarlberg und sind auch national wie international hoch aktiv.

Das Letzte: Updates zum Ausklappen


Media-Analyse 2018/19: Falter legt als einziger Titel bundesweit zu
Die Media-Analyse veröffentlicht die Reichweiten für Juli 2018 bis Juni 2019. Nur ein Titel kann bundesweit signifikant - also um mehr als die statistische Schwankungsbreite - zulegen: Der Falter steigert sich national von 2 auf 3,1 Prozent, in Wien von 5,3 auf 7 Prozent. Auf DIEMEDIEN.at verwende ich die jährlichen Media-Analyse-Werte (jeweils von Jänner bis Dezember). Die Daten für 2018/19 finden Sie unter diesem Link.

Neues STANDARD-Ranking der größten österreichischen Medienhäuser
Alle Jahre wieder stelle ich für den STANDARD eine Übersicht der größten Medienhäuser Österreichs zusammen, gereiht nach (möglichst) konsoldierten Umsätzen nach Eigenangaben, Jahresabschluss oder - wo bis zur Veröffentlichung nichts davon aufzutreiben ist - Schätzungen. Die Übersicht finden Sie, regelmäßig aktualisiert, auch auf DIEMEDIEN.at.

Russmedia startet offiziell vol.at TV
Online-Videoformate und Liveübertragungen gibt es schon länger auf vol.at. Mit 29. Juni 2019 startet Russmedia mit eigener Lizenz ein Programmfenster von 30 Minuten pro Woche auf Ländle TV (terrestrisch auf Multiplex C, über Kabel (Magenta) und Satellit). Ein Wochenrückblick mit lokalen und regionalen Berichten, Talk; Chefredakteur: Marc Springer. Ländle-TV gehört zu 50,1 Prozent - erraten - Russmedia, der Kanal ist auch auf vol.at der Russmedia eingebunden.

Russmedia startet Bezahlportal “vn.at”
Die Redaktion der Vorarlberger Nachrichten bespielt das im März 2019 gestartete Bezahlportal vn.at. Zugang gibt’s für 9,99 Euro beziehungsweise für VN-Abonnenten um 2,30 und nach dem ersten Jahr um 3,99 Euro. Bisher setzte Russmedia auf das in Vorarlberg marktführende, kostenlose Portal vol.at, gegründet 1995 - es besteht weiter.

Russmedia International: Russ jr. übernimmt Führung
In der Liechtensteiner Russmedia International AG hat die Vorarlberger Medienfamilie ihre Digitalbeteiligungen wie Erento, Alpinresorts und Speedinvest gebündelt. Am 1. Oktober gibt Russmedia-Mastermind Eugen A. Russ (*6. Jänner 1961) an seinen Sohn Eugen B. Russ (*19. Dezember 1985), der einige dieser Digitalaktivitäten schon eine Weile gemanagt hat. Als Co-Geschäftsführer wird Michael Tillian (*25. November 1973) installiert, zuvor etwa Restrukturierer bei Styria-Magazinen und der Presse. Schon im Jänner 2019 tut Russmedia kund, dass Tillian ausscheidet und Eugen Benedikt Russ vorerst Alleingeschäftsführer wird. Tillian geht zur CVD Mediengruppe, eine Tochter der Medien Union-Gruppe Ludwigshafen ist. Der Medien-Union gehören in Österreich die 88.6-Privatradios; sie ist einer der Hauptgesellschafter der Südwest-Medienholding SWMH, zu der etwa die Süddeutsche Zeitung gehört.

Russmedia gründet Holding für Digitalbeteiligungen in Liechtenstein
Der Vorarlberger Medienmarktbeherrscher Russmedia bündelt seine digitalen internationalen Medienbeteiligungen in der Liechtensteiner Russmedia International AG, eingetragen am 16. Oktober 2017 mit Sitz in Schaan. Zur Holding gehören etwa das Vermietportal Erento mit Sitz in Berlin, die Kleinanzeigen-Portale Quoka.de und Publi24.ro, der Online-Skiverleih Alpinresorts,das ungarische Job-Portal CVOnline.hu, die Laufsportplattform Maxrun sowie Beteiligungen als Investor an den Venture Capital Fonds Speedinvest X, Cavalry und startup300. Mitte 2018 übernimmt sie etwa die Mehrheit an der Berliner Little Bird GmbH, die deutschlandweit die Anmeldung, Vergabe und Verwaltung von Kinderbetreuungsplätzen digital organisiert. https://www.russmediainternational.com/

Russmedia übernimmt Mehrheit an Vorarlberger Regionalfernsehen Ländle TV
Der Vorarlberger Medienmarktbeherrscher Russmedia (Vorarlberger Nachrichten war natürlich längst auch am Regionalsender Ländle TV beteiligt (wo nicht in Vorarlbergs Medienbranche?). Im Mai 2017 stockt Russmedia seine Beteiligung hier aber von der Sperrminorität 25,1 Prozent auf 50,1 Prozent auf. Die übrigen Anteile behält vorerst Sendergründer Günter Oberscheider (*27. Mai 1964), er bleibt Geschäftsführer.

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