• Roland Weißmann ist ein bürgerlicher Hoffnungsträger im ORF, lange im Windschatten von Richard Grasls Karriere im ORF.
  • TV-Finanzchef und ab 2017 Vize-Finanzdirektor, ab 2020 ORF.at-Geschäftsführer, zuständig insbesondere auch für das große Zukunftsprojekt ORF-Player, eine Streamingplattform.
  • Weißmann könnte mit Rückenwind der ÖVP noch einiges werden. 2021 auch ORF-General. Oder zumindest ORF-Finanzdirektor.
  • Am 10. August 2021 bestellt der ORF-Stiftungsrat den nächsten ORF-Chef ab 2022 (oder die nächste ORF-Chefin), am 16. September dann Direktoren, Direktorinnen und Landesdirektoren, Landesdirektorinnen.
  • Der amtierende (und schon zuvor am längsten ungeschlagene) ORF-General Alexander Wrabetz tritt neuerlich an, kündigt er Anfang Mai an. Weißmann hält sich weiterhin bedeckt über weitere Pläne. Als Ziel hat er bisher immer das ORF-Management (also Direktorium) genannt.

* 16. März 1968 Beinahe wäre Roland Weißmann 2016 ORF-Finanzdirektor geworden – und damit Nachfolger seines langjährigen Chefs Richard Grasl. SPÖ, Grüne und andere legten sich in letzter Minute quer. Doch weil es gilt, die ÖVP nach Wrabetz zweiter Wiederwahl wieder an Bord zu holen, bleibt Weißmann Chefproducer und damit Herr über die Fernseh-Budgets. Und Weißmann bekommt zusätzlich den neu geschaffenen Titel des Vize-Finanzdirektors (analog zu Technik-Vize Thomas Prantner). 2020 wird er zusätzlich Geschäftsführer der ORF-Tochter ORF Online & Teletext GmbH, zuständig für das große Streamingprojekt ORF-Player. Der Linzer Weißmann kommt 1995 ins Landesstudio Niederösterreich (Grasl ist dort seit 1992), er wechselt 1998 als Chef vom Dienst zu Ö3 und 2000 in die zentrale Radio-Nachrichtenredaktion. 2003 geht er als Wortchef von Radio Niederösterreich zurück nach St. Pölten, da ist Grasl schon Chefredakteur, unter ihm wird Weissmann 2007 Fernsehchef, er leitet Niederösterreich heute. 2010 folgt Weißmann Grasl als Büroleiter in die ORF-Finanzdirektion, 2012 wird er Chefproducer.

Lexikonstichwort noch sehr knapp, alleine dafür lohnt sich der Bezahlzugang vorerst nicht.

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