Robert Ziegler (13. April 1967) ist ab 2022 ORF-Landesdirektor in Niederösterreich als Nachfolger von Norbert Gollinger.
Der langjährige bürgerliche ORF-Betriebsrat und zeitweilige ORF-Stiftungsrat wurde 2015 Chefredakteur des St. Pöltener Landesstudios.
1998 begann Ziegler im Aktuellen Dienst des ORF-Landesstudios Niederösterreich, war über Jahre dort Chef vom Dienst der Radio-Nachrichten und von Niederösterreich heute. Ab 2005 moderierte er diese täglichen Regionalnachrichten für Niederösterreich. 2010 wurde der Belegschaftsvertreter stellvertretender Chefredakteur im Landesstudio Niederösterreich.
Stiftungsrat. 2011 kam Ziegler auf einem Mandat des Zentralbetriebsrats in den ORF-Stiftungsrat, das wichtigste Entscheidungsgremium des ORF. 2011 stimmte Ziegler dort bei der Generalswahl für die Verlängerung des amtierenden Generaldirektors Alexander Wrabetz. Der wiederum beförderte den Vize-Chefredakteur des ORF-Landesstudios Niederösterreich keine vier Monate nach der Abstimmung über seinen Generalsjob zum Bundesländer-Koordinator in Wien, noch bevor eine "Dienststelle Landesstudio Kooperation" überhaupt eingerichtet war, also zunächst "interimistisch". Damit endeten mögliche weitere Karriere-Ambitionen in Wien – wiederum in St. Pölten. Bevor er dort Chefredakteur wird, legt er sein Mandat im Stiftungsrat zurück.
Freundeskreis. Ziegler nimmt auch nach seinem Abschied aus dem obersten ORF-Gremium an Fraktionsitzungen des "Freundeskreises" ÖVP-naher Stiftungsräte teil, wie ein Screenshot von einer Skype-Videokonferenz des Freundeskreises im März 2021 (mit dem Kanzler-Medienbeauftragten Gerald Fleischmann). Auch Zieglers Vorgänger als Chefredakteur sowie nun ORF-Landesdirektor, Norbert Gollinger, war bei diesem virtuellen Freundeskreistreffen.
Knecht Jahwes. Ziegler, geboren in Wien, lebt mit seiner sehr großen Familie in Tulln (NÖ). Der religiös aktive Mensch ist laut Firmenbuch seit 2008 Mitglied des Aufsichtsrats in der Zentrum "Knecht Jahwes" Errichtungs- und Betriebsgesellschaft m.b.H. mit Sitz in der Wiener Brigittakirche in 1020. Eigentümer dieser Errichtungsgesellschaft ist laut Firmenbuch das Diözesane Neokatechumenale Zentrum "Knecht Jahwes" an selber Adresse.

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