Kathrin Zierhut ist blaue Hoffnungsträgerin im ORF. Bis die FPÖ im Mai 2019 aus der Regierung fliegt.

* 1. Februar 1969 Kathrin Zierhut hätte beinahe mit einem neuen ORF-Gesetz 2019 eines der voraussichtlich vier Vorstandsmandate im ORF übernommen, wenn nicht die ÖVP/FPÖ-Koalition im Mai 2019 am Ibiza-Video zerschellt wäre. Schon 2016 wurde Zierhut als mögliche ORF-Finanzdirektorin gehandelt. Die Magistra der Handelswissenschaften war Steuerberaterin (Grohmann Hienert Zierhut). Sie war um 1995 Bezirksrätin der FPÖ im 15. Wiener Gemeindebezirk, der damalige FPÖ-Generalsekretär Herbert Scheibner soll sie in die Politik geholt haben. 2009 kommt Zierhut in den ORF, mit verschiedenen Funktionen in der Finanzdirektion (ab Ende 2010 ist dort Richard Grasl Direktor), etwa im Beteiligungsmanagement für die ORF-Tochterfirmen. Dorthin wechselt sie 2015 als Leiterin Finanzen und Personal der ORF-Marketing und Creation GmbH. Ab September 2018 leitet Zierhut erst einmal die neu geschaffene Funktion Human Resources, Anfang 2019 schreibt ORF-Chef Alexander Wrabetz für sie nach einer kleinen Ewigkeit ohne Personalchef diese mächtige Position im ORF aus – die Leitung von Administration und Personal ist eine Schlüsselfunktion im ORF.

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